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Alfred Dorfer: »bisjetzt – solo«

Alfred Dorfer: »bisjetzt – solo«
September 06
12:01 2017

HOCHKARÄTIGES KABARETT IM GREITH-HAUS
Samstag, 23. September 2017, 20 Uhr

Erleben Sie den Gedanken-Symphoniker und Meister des genialen Wortspiels in seinem satirischen Ein-Mann-Theater. Der Titel lässt es schon anklingen: In seinem Ein-Mann-Stück »bisjetzt – solo« blickt Dorfer zurück… nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto »Meine besten Jahre«, das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt woanders an. Mit präziser Körpersprache und hintersinnigen Texten pflegt Alfred Dorfer das philosophische Wortspiel. Er kombiniert, kontrastiert, und collagiert schwarzhumorig Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader (»Freizeitmesse«, »Indien«) bis hin zum preisgekrönten Programm »fremd«. In flüssiger Dramaturgie komponiert er sie gekonnt und mit einer ordentlichen Portion Selbstironie zu seiner eigenen – fiktiven? – Biografie zusammen. »bisjetzt – solo« ist deshalb kein gewöhnliches Best of, sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines Gedanken-Symphonikers und Wortspielers, durch den wir uns leicht zum Denken anregen lassen können. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: »Er ist der vielfältigst Begabte unter seinen deutschsprachigen Kollegen.«

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