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Franz Gosch ist immer dort, wo der Schuh drückt

Franz Gosch ist immer dort, wo der Schuh drückt
März 05
09:49 2019

LEBRING. Arbeiterkammer-Vizepräsident Franz Gosch von der ÖAAB-FCG Liste besuchte im Zuge seiner Wahlkampftour in auffällig grünen Schuhen Unternehmen im Bezirk Leibnitz, um die Arbeitnehmer über die vom 28. März bis 10. April 2019 stattfindende Arbeiterkammerwahl und seine Anliegen zu informieren.

Die knallgrünen Schuhe des Spitzenkandidats der Christgewerkschafter (FCG) sind eine Botschaft: „Erstens stehe ich als Pendlerobmann für sanfte, grüne Mobilität. Zweitens wissen wir, wo die Arbeitnehmer der Schuh drückt. Und drittens wissen wir, was die richtigen Schritte sind, um die steirische Arbeiterkammer fit zu machen!“ Deshalb will Franz Gosch die Arbeiterkammer bewegen und lautet sein Motto auch „So geht Kammer!“, die er zu einem Digitalisierungs-Kompetenzzentrum für Arbeitnehmer ausbauen möchte.

So wie auf der Leibnitz-Tour durch das Autohaus Gady, den Baumarkt Obi in Gralla und die Kiendler-Gruppe in Ragnitz oder die Feuerwehr- und Zivilschutzschule Lebring, präsentierte er auch beim Mittagessen im Gasthaus Gollner in Lebring-St. Margarethen, gemeinsam mit LAbg. Peter Tschernko, Kammerrat Walter Semlitsch (ebenfalls mit grünen Schuhen), FCG Urgestein August Jöbstl oder VP-Bezirksparteiobmann Bgm. Joachim Schnabel , seine Forderungen als Spitzenkandidat der ÖAAB-FCG-Fraktion. „Wir wollen eine Anrechnung der vollen Karenzzeit sowie Steuerfreiheit auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Der Zugang zur Schwerarbeiterpension muss leichter werden. Karenzzeiten müssen für Frauen, so wie bei Männern der Zivil- und Präsenzdienst, bei Gehaltsvorrückungen, Urlaubsansprüchen, Kündigungsfristen und Entgeltfortzahlungen voll angerechnet werden. Aber auch der Papa-Monat sollte als Rechtsanspruch kommen und zusätzlich separat, entsprechend dem Karenzgeld, finanziell unterstützt werden“, betont Gosch, der sich mit seiner im EU-Parlament eingebrachten Initiative „Road Pricing – Nein danke!“ gegen eine flächendeckende Autobahnmaut in Europa wehren möchte. „Dieser Anschlag auf die Pendler muss abgewehrt werden!“, gibt sich Gosch kämpferisch. Unterstützung bekommt er dabei von LAbg. Tschernko: „Als ÖAAB-Obmann vertrete ich dieselben Anliegen wie Franz Gosch, ist er doch als Obmann der steirischen Pendlerinitiative federführend bei der Forderung nach einer dritten Autobahnspur auf der A9, der stärkeren Taktung der S-Bahn und einem zweiten Gleis zwischen Graz und Leibnitz!“

Den AK-Bildungsscheck aufgewertet haben möchte Kammerrat Walter Semlitsch: „Mit dem Bildungsscheck soll auch Nachhilfe für Kinder in Lerninstituten möglich sein. Er muss in Zukunft für alle steirischen Erwachsenen-Bildungseinrichtungen gelten!“ Besonders erfolgreich bestandene Lehrabschlussprüfungen will Gosch mit einem Lehrlings-Tausender honoriert sehen.

Ein besonderes Anliegen von Gosch ist die Wahlbeteiligung, die 2014 bei nur 38 % lag. Er möchte mit seinem Programm verstärkt die bisherigen Nicht-Wähler ansprechen und möglichst viele der über 420.000 Wahlberechtigten an die Urne bringen. „In Betrieben mit Wahllokal kann die Stimmabgabe direkt am Arbeitsort erfolgen. Sonst wird die Wahlkarte per Post zugeschickt. Briefwähler können sofort nach Erhalt ihrer Briefwahlunterlagen wählen. Jeder Postkasten dient als Wahlurne!“, erläutert Gosch, der mit der Liste 2 im Jahr 2014 mit 17 Prozent der Stimmen zweitstärkste Fraktion in der AK war.

Foto: (v.l.) Franz Gosch, August Jöbstl, Bgm. Joachim Schnabel, LAbg. Peter Tschernko, Irmgard Wran-Schummer und Walter Semlitsch

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