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Heimische Bauern belastet bürokratische Arbeit immer mehr

Foto: Fischer

Heimische Bauern belastet bürokratische Arbeit immer mehr
Mai 21
13:30 2019

Kanzler Kurz sprach sich erst kürzlich für die Streichung von etwa 1000 EU-Verordnungen im Rahmen einer EU-Vertrags-Reform aus. Für Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung stünden, so die steirische EU-Wahl-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer und Bauernbund-Obmann LR Johann Seitinger (Foto), bereits ein enormes Maß an Bürokratie einem gesunden Hausverstand gegenüber. Auch Gastronomiebetriebe und Konsumenten verstünden manche bürokratischen Auswüchse nicht mehr. Nicht zuletzt deshalb werde das „berühmte Handtuch“ aus Verzweiflung geworfen und traditionelle Produktionsstätten geschlossen. Insbesondere Direktvermarkter und Almwirtschaft (Käsereien, Erzeuger von Almbutter etc.) stünden im Zentrum des Bürokratiewahns.

23 Stunden „Bürokratiearbeit“ im Monat
Die steirischen Bäuerinnen und Bauern arbeiten durchschnittlich rund 100 Stunden pro Woche am Feld, am Hof, im Stall, im Wald oder im Weinberg, um nur einige Arbeitsstätten der bäuerlichen Arbeit zu nennen. Allerdings ist es in den letzten Jahren vermehrt der Fall, dass Bäuerinnen und Bauern immer mehr Zeit für ihre bürokratischen Pflichten aufwenden müssen.
„Unsere steirischen Bäuerinnen und Bauern sind vielfach nicht mehr bereit, diesen Regulierungswahn mitzutragen. Es braucht hier dringend einen Umkehrschub in Brüssel hin zu vorausschauenden und praxisnahen Regelungen, damit wieder mehr Zeit und Motivation für die eigentliche Arbeit bleibt“, betont Bauernbund-Obmann LR Johann Seitinger, der sich ebenso wie die steirische EU-Wahl-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer, für spürbar mehr Spielraum der heimischen Bäuerinnen und Bauern ausspricht. „Zu oft ist der notwendige Verwaltungsaufwand für EU-Fördermittel nicht verhältnismäßig. Zu oft entstehen unnötige Hindernisse für Unternehmen, Gemeinden oder für Bäuerinnen und Bauern durch nicht gerechtfertigte Verwaltungslasten. Wir brauchen kein Bürokratiemonster, sondern ein unternehmerisch und verwaltungsökonomisch sinnvolles System. Wir müssen die EU wieder einfacher und verständlicher machen“, verlnagt Schmiedtbauer.
„Mit Simone Schmiedtbauer haben wir die ideale Kandidatin für unsere Steiermark. Mit ihrer Erfahrung bringt sie das optimale Rüstzeug und den nötigen Hausverstand für eine erfolgreiche politische Arbeit in Europa mit“, so Seitinger vor dem Hintergrund der Beschlussfassung des Programms der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und ländlichen Entwicklung für die nächsten sieben bis zehn Jahre.

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