Leibnitz Aktuell Online

In der Weinstadt hingen für die Heimischen die Trauben zu hoch

Foto: heribert G. Kindermann, MA

In der Weinstadt hingen für die Heimischen die Trauben zu hoch
Juni 03
08:10 2019

LEIBNITZ. Für die heimischen Judokas hingen in der Weinstadt Leibnitz die Trauben ob dem hochkarätig besetzten U21-European-Cup zu hoch. Die 36 Teilnehmer des Österreichischen Judo Verbandes unter den 635 Startern aus 34 Ländern und vier Kontinenten blieben ohne Medaillen. Österreichs Nachwuchs schaffte beim Junior European Judo Cup in der Reinhold-Heidinger-Sporthalle nur einen Top-7-Platz. Am Abschlusstag rettete nämlich Anika Schicho mit dem 7. Rang in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm die sportliche Ehre der ÖJV-Auswahl mit dem einzigen Top-Sieben-Platz der rot-weiß-roten Equipe.
Wohl noch zu früh gekommen war der Bewerb für die junge heimische Starterin Lisa Tretnjak (U 16 Staatsmeisterin) vom Veranstalterverein SU Noricum Raiffeisenbank Leibnitz. Für Lisa war bereits in der 1. Runde nach einer Niederlage das Turnier wieder vorbei. Aus heimischer Sicht ein Erfolgserlebnis hatte mit einem Sieg in der Klasse bis 57 kg Verena Hiden (SU Noricum Raiffeisenbank Leibnitz). Organisatorisch verlief dank dem bewährten Turnierveranstalter SU Noricum Raiffeisenbank Leibnitz unter der meisterhaften Regie von Norbert Wiesner & Co und mit Unterstützung der Familien Tinnacher und Wieser sowie der großen Leibnitzer Judo Leibnitz alles wie am Schnürchen.
Am Eröffnungstag verfehlten mit Marlene Hunger (-78 kg), Pia-Jacqueline Kraft (-63 kg) und Vache Adamyan (-60 kg) nur um einen Kampfsieg Spitzenplätze und erreichten in ihren Gewichtsklassen jeweils 9. Plätze.
„Die jungen U18-Kämpferinnen haben sich gut in Szene gesetzt. Ich gratuliere Norbert Wiesner, dass er es geschafft hat, den stärksten Europacup nach Österreich zu holen, was natürlich eine tolle Reputation ist“, erklärte Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik.
„Bei so einem starken Turnier bekommt man natürlich die Schwächen gnadenlos aufgezeigt. Die beste Leistung bei den Männern hat aus meiner Sicht Vache Adamyan geboten“, bilanzierte Herren-Nationaltrainer Bela Riesz für den ersten Wettkampftag.
Zum Abschluss beim European Cup der U21 in der Reinhold-Heidinger-Sporthalle kämpfte sich Anika Schicho nach einer Niederlage gegen die Japanerin Yuri Nakauchi in der Hoffnungsrunde zurück ins Turnier. Nach einem Ippon-Sieg über die Deutsche Laura Hiller gewann Schicho auch gegen die Italienerin Chiara Palanca und erreichte mit dem 7. Rang sieben in der Gewichtsklasse bis 52 die einzige Top-Sieben-Platzierung Österreichs.
Aus österreichischer Sicht hatten mit je einem Sieg bis 57 kg Verena Hiden (SU Noricum Raiffeisenbank Leibnitz) und Lisa Grabner ein Erfolgserlebnis. Das schaffte als einziger männlicher Österreicher am zweiten Cup-Tag auch Mario Buchebner (-90 kg). Wie er konnte sich kein einziger Österreicher am Sonntag platzieren.
Daher durfte Herren-Nationaltrainer Bela Riesz mit den Leistungen der Herren nicht zufrieden sein. Bis zur Europameisterschaft in Warschau will man nun beim anschließenden Trainingslager bis Mittwoch noch hart arbeiten, um die Lücke zur Spitze zu schließen. Auch Damen-Nationaltrainer Matthias Karnik will mit den Mädchen nun noch konsequenter weiter arbeiten.
Den Medaillenspiegel führt Russland mit 3 Gold- und 5 Silber-Medaillen vor Japan (2/2/5) und Frankreich (2/1/1) an. Mit Medaillenplätzen folgen als vierterfolgreichste Nation Deutschland (1/3/2) vor Brasilien (1/2/3), Kastachstan (1/2/1), Kroatien (1/1/2), Großbritannien (1/0/1) und Lettland (1/0/0).

Ähnliche Artikel

Stoarker Betrieb

Wir san a stoarker Betrieb

Newsletter




Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen