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Jubiläumsreigen beim Gamlitzer Kultur-Genussreigen

Foto: heribert G. Kindermann, MA

Jubiläumsreigen beim Gamlitzer Kultur-Genussreigen
April 28
09:37 2019

GAMLITZ. Jede Menge Jubiläen zu feiern hatte das legendäre Josel-Trio beim jüngsten Konzertabend im Rahmen des Gamlitzer Kultur-Genussreigens. In der Alten Klosterschule feierten die Gründer des bereits in den 60-er Jahren berühmt gewordenen Josel-Trio nicht nur ihr 60-jähriges Jubiläum als variantenreiches Trio. Heuer feierte bereits Rudi Josel den 80. und Manfred den 75. Geburtstag. So ging das Festkonzert dann auch ausgesprochen klangvoll und feierlich über die Bühne.
Die in Wolfsberg in Schwarzautal aufgewachsenen Josel-Brüder haben sich als Pendler zwischen den Genres Klassik und Jazz einen Namen gemacht und für jede Menge Furore gesorgt.
Dabei hatten die unterschiedlichen Karrieren der Josel-Brüder auch zu einer räumlichen und musikalischen Trennung geführt. Rudi begann mit der Steirischen Harmonika auf Festen und Hochzeiten in der Südsteiermark aufzuspielen und studierte Klavier, Cello und Posaune. Manfred lernte Klavier und Klarinette. In jungen Jahren machten sie mit Auftritten in der „Triumph Bar“ von sich reden. Rudi fand zunächst eine Stelle im Grazer Philharmonischen Orchester, dem er von 1957-1964 angehörte. Manfred wurde bald als Schlagzeuger Mitglied des Philharmonischen Orchesters Graz.
Bereits 1960 gründete Rudi sein Josel-Trio mit Toni Bärnthaler am Bass. Manfred blieb vier Jahre „Grazer Philharmoniker“ und gehörte 1965 der philharmonischen Bühnenmusik der Wiener Staatsoper an, ehe er sich vor allem dem Jazz und der Unterhaltungsmusik widmete. Manfred wurde Lehrbeauftragter für Jazz-Schlagzeug am neuen Jazz-Institut der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, wo er 1985 ordentlicher Professor wurde. Auch Kultur-Organisator in Gamlitz, Franz Schober wurde von Prof. Manfred Josel am Schlagzeug ausgebildet.
Rudi Josel war 1964 – 2000 erster Soloposaunist der Wiener Philharmoniker und ab 1994 ordentlicher Professor für Posaune an die Universität für Musik und darstellende Kunst bis zur Pensionierung 2007. Nach dem Ausscheiden von Toni Bärnthaler holten die Josel-Brüder 1986 den Bassisten Klaus Melem zum Josel-Trio.

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