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Kleines, überraschendes Faktum am großen „Tag des Fahrrads“

Foto: Franz Suppan

Kleines, überraschendes Faktum am großen „Tag des Fahrrads“
Juni 03
10:48 2019

STEIERMARK. Elektro-Fahrräder sind zu unserer Überraschung die von uns Steirerinnen und Steirern meist gekauften E-Fahrzeuge. Das vermeldet der VCÖ zum „Tag des Fahrrads“ am 3. Juni. Während es in der „grünen Mark“ erst rund 3.500 E-Autos und knapp 1.500 E-Mopeds und E-Motorräder gibt, sind andererseits bereits mehr als 70.000 Elektro-Fahrräder in der Steiermark unterwegs. Der VCÖ erinnert in diesem Zusammenhang, dass sieben von zehn Autofahrten ohnehin kürzer als 15 Kilometer sind und damit eigentlich in E-Fahrrad-Distanz fallen. Der VCÖ macht sich deshalb für den Ausbau der Rad-Infrastruktur stark und fordert eine Rad-Infrastruktur-Milliarde des Bundes, mit der Gemeinden und Städte bei Radwege-Ausbau unterstützt werden soll. Damit könnte nämlich das Potenzial der E-Fahrräder noch stärker genutzt werden zu können.
Während noch vor 10 Jahren Elektro-Fahrräder in erster Linie ein Senioren-Fahrzeug war, haben Elektro-Fahrräder mittlerweile einen deutlichen Imagewandel vollzogen und sind aktuell bei allen Altersgruppen verbreitet. Für städtische Geschäftsstermine werden Elektro-Fahrräder als ideal gesehen, weil man damit rasch und ohne Schweißperlen auf der Stirn ans Ziel kommt. Aber immer mehr Familien haben Elektro-Lastenfahrräder. Auch Pendler nutzen zweirädrige E-Mobilität, um an den Arbeitsplatz zu gelangen.

Leise Argumente
„Im Unterschied zum Auto verlängert der Elektromotor beim Fahrrad die Reichweite. Elektro-Fahrräder haben das Potenzial zum Gamechanger der Mobilität zu werden. Wird das Potenzial der Elektro-Fahrräder genutzt, können nicht nur viele Staus vermieden werden, sondern Österreich käme damit seinem Klimaziel einen sehr großen Schritt näher“, so VCÖ-Experte Markus Gansterer.

Klare Argumente
Österreich muss bis zum Jahr 2030 den CO2-Ausstoß des Verkehrs um ein Drittel reduzieren, um seine Klimaziele zu erreichen. Fachleute warnen, dass die bisher beschlossenen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um das Klimaziel zu erreichen und, dass das Scheitern für Österreich Strafzahlungen in der Höhe von mehreren Milliarden Euro zur Folge hätte.

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