Leibnitz Aktuell Online

Naturpark Spezialitäten Südsteiermark

Naturpark Spezialitäten Südsteiermark
März 30
08:48 2017

Die Naturparke Österreichs wollen ihre kulinarischen Leitprodukte stets weiter entwickeln und vermarkten sie unter der Marke „Naturpark-Spezialitäten“. – Mit dabei auch die „Naturpark Spezialitäten Südsteiermark“ mit derzeit 17 Mitgliedsbetrieben.

Zu einigen dieser Betriebe führte eine Pressefahrt. Es geht da nicht nur um kulinarische Spezialitäten, sondern auch um den Erhalt der Kulturlandschaft. „Schützen durch Nützen“, sei da ein Grundsatz, wie Matthias Rode vom Naturpark Südsteiermark betonte, und berichtete, dass 2.500 Obstbäume für Streuobstwiesen nun angepflanzt würden. Zur Kulturlandschaft zählen natürlich auch alle landwirtschaftlichen Kulturen, wie Wiesen, Wein- und Obstbau, bis hin zu gesunden Waldungen.
Man besuche die Menschen direkt bei der Arbeit, versicherte Projektleiterin Ursula Lechenauer, die gemeinsam mit dem Obmann dieser Vereinigung, Bioweinbauer und „einziger steirischer Bio-Buschenschenker“, Otto Knaus, die Zielsetzungen erläuterte. – Erste Station war das Weingut und Sektmanufaktur Harkamp in Seggauberg, wobei Petra und Hannes Harkamp ihr Sektlager im geschichtsträchtigen Aflenzer Römerstollen vorstellten. Hier lagern die Sekte, die in enger Kooperation mit Weinbauern hergestellt werden. Später im Betrieb selbst wurde das Degorgieren – die Trennung der Hefe vom Sekt – vorgestellt.

In den Anlagen des Obsthofes Christian Zuegg in Eckberg wurden nach den vergangenen Schneeschäden notwendig gewordene Neuanpflanzungen vorgenommen, und es durften vielfältige Obstsäfte bis hin zu Frizzante und Edelbränden verkostet werden.

Den Ursprung eines jeden Weines, nämlich die „Rebschule“, führte Elisabeth Assigal vom gleichnamigen Weingut in Sernau vor Augen. Und sie erläuterte das Veredeln der Reben, bei dem ihre Familienangehörigen an eigenen Geräten es „maschinell“ besorgten, wie die „Unterlage“ mit der Edelrebe verbunden wird.
„Die Amtmann“, Franziska Skoff, in Kranachberg, führte durch ihren Garten mit zahllosen Kulturen wie Kräutern, Rosen, Lavendel bis hin zu Wildobst, aus denen sie verschiedenste Säfte und Marmeladen „zaubert“, und dazu noch ein Hofcafe betreibt, freilich unterstützt vom Gatten und Weinbauern Markus Skoff.

Und Natalie Resch aus Graz erzählte von ihrem „Mana Apfelwein“, den sie aus südsteirischen fürs Auge oft unansehnlichen Äpfeln herstellt. – Mit dabei auch einige Schüler der Fachschule Silberberg, wobei Anna Gamser von ihrer „Schülerfirma“ berichtete, in der sie „wirtschaften lernen“.

Anton Barbic

Teilen

Ähnliche Artikel

Stoarker Betrieb

Wir san a stoarker Betrieb

Newsletter




Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen