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Neue Ära für die große Geschichte von Großklein hat begonnen

Foto: Heribert G. Kindermann, MA

Neue Ära für die große Geschichte von Großklein hat begonnen
Juni 14
21:05 2019

GROSSKLEIN. Zur Neueröffnung der ständigen Ausstellung im Museum Großklein haben Bgm. Johann Hammer und die Kuratoren Susanne Niebler, Sarah Kiszter sowie Dr. Marko Mele (v.l.n.r.) eingeladen. Das Neue im Museum läßt mit der neuen Überdachung des Vorplatzes schon von weitem erahnen. Aber nicht nur die Hülle, sondern auch der Inhalt des Museums sorgt für Überraschungen. In Zusammenarbeit mit dem Universalmuseum Joanneum im Rahmen des EU-Projektes PalaeoDiversiStyria („Die Paläolandschaft der Steiermark und ihre Biodiversität von der Urgeschichte bis zur Entdeckung der Neuen Welt“) wurde die ständige Schau komplett neu aufgestellt und das neue Museum mit einem Informationszentrum für die neue Marke Heriterra erweitert. Dadurch konnte ein einmaliger Begegnungsort der Vergangenheit und der Zukunft, der Archäologie und des Tourismus geschaffen werden.
Der mit seinem Team für die Neugestaltung federführende Mag. Karl Peitler, Leiter der Abteilung Archäologie und Münzkabinett des Joanneums, stellte das Projekt vor, in das die Marktgemeinde Großklein rund 100.000 Euro investiert hat und eine mündliche Zusage von 30.000 Euro für 2020 hat.

Im Foyer des Museums präsentiert sich die neue grenzübergreifende Dachmarke „Heriterra“ gemeinsam mit Produzenten der Marke. Die gezeigten Pilotprodukte der Marke wurden auf Basis der archäologischen und archäobotanischen Forschung mit einer starken Anbindung an das lokale archäologische Erbe entwickelt und konnten bereits bei der Eröffnung verkostet bzw. bestaunt werden.

Die frühe Geschichte von Großklein präsentiert sich in drei neu gestalteten Räumen im Erdgeschoss des Museumsgebäudes. Die archäologischen Funde aus der Sammlung des Universalmuseums Joanneums erzählen nicht nur über die weltberühmte hallstattzeitliche Siedlung auf dem Burgstallkogel mit den umliegenden Hügelgräbern, sondern vermitteln auch die neuesten Erkenntnisse zur Besiedlung von Großklein in der Jungsteinzeit, Römerzeit und im Frühmittelalter. In einem multimedialen Raum wird die Veränderung der Landschaft durch die Jahrtausende in den Vordergrund gestellt. Die einzigartigen Funde ergänzen das multimediale Angebot des Museums.

Im Dachgeschoss präsentiert in der Sonderausstellung „Ausgrabungsstücke“ die Grazer Künstlerin Martina Stiegler ihre Werke, die sich mit der Reinterpretation von prähistorischen und mythologischen weiblichen Figurinen beschäftigen.

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