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Neue Chancen in der Türkei trotz Krise

Neue Chancen in der Türkei trotz Krise
November 22
08:49 2018

Beim jüngsten „Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag“ mit Mag. Georg Karabaczek am Dienstag, dem 20. November 2018 gab es für südsteirische Unternehmer aus erster Hand wichtige Informationen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Exportland Türkei, zur dortigen Geschäftspraxis und zur aktuellen Marktentwicklung am Bosporus.

Vor allem für an einem Markteintritt in der Türkei interessierte Unternehmer wie es Luise Köfer von Vinoble Cosmetics aus Fresing oder Ewald Holler von der Holler Tore GmbH aus Leitring mit der starken Marke BALU sind, ist es wichtig, einen Fachmann wie Mag. Georg Karabaczek vor Ort im AußenwirtschaftsCenter Istanbul zu haben. Der WKO Mann in der Türkei sagte bei den Betriebsbesuchen in der Südsteiermark den Unternehmern seine volle Unterstützung zu und versicherte ihnen, seine wertvollen Kontakte beim Einstieg in den türkischen Markt spielen zu lassen. Für Detailfragen stand Mag. Karabaczek auch dem Türkei erfahrenen Kurt Stessl von der seit drei Jahrzehnten ausschließlich als Spedition für die Türkei tätige Spedition Nun Overland zur Verfügung.

Bei seinem Südsteiermark-Tag mit drei Betriebsbesuchen und einer abschließenden Pressekonferenz im Hotel-Restaurant Römerhof in Leibnitz wurde der Wirtschaftsdelegierte der WKO in der Türkei von Mag. Marie Peinsith vom Internationalisierungscenter (ICS) Steiermark GmbH. und von RSTL Mag. Josef Majcan (WKO Südsteiermark) begleitet. Sie berieten die südsteirischen Unternehmer gleich kompetent über aktuelle Fördermaßnahmen beim Markteintritt in die Türkei. Diese Einschätzung teilte auch Kurt Stessl aus seiner rund 30-jährigen Erfahrung als Spediteur mit der Türkei. Er habe mit regionalen türkischen Partnern keine nennenswerten Ausfälle zu verzeichnen gehabt.

Gerade die aktuelle Währungskrise biete, so Mag. Krabaczek, eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich als Unternehmer in den kommenden Jahren wirtschaftlich in der Türkei zu engagieren. „Die türkische Wirtschaft ist gesund und man muss jetzt nur die richtigen Maßnahmen setzen“, gab sich der Wirtschaftsdelegierte hoffnungsvoll.

„Mit einem Volumen von 3,8 Milliarden Euro der Exporte und Importe zähle die Türkei für Österreich zu den Top 20 Märkten. Im ersten Halbjahr dieses Jahres stiegen die Exporte Österreichs in die Türkei um 7 Prozent. Für das zweite Halbjahr erwarten wir einen Rückgang. Aber ich bin optimistisch, dass die Türkei in den nächsten Jahren wieder stark wird“, so Mag. Karabaczek. Daher sehe er jetzt den idealen Zeitpunkt mit einem Partner eine Produktion in der Türkei aufzubauen und dorthin zu exportieren.

„Wenn man bedenkt, dass die Türkei hat eine junge Bevölkerung hat und in den nächsten Jahren höchste Wachstumsraten in der Türkei zu erwarten sind, wird man an der Türkei nicht vorbei kommen“, schätzt Mag. Karabaczek die Zukunftsaussichten ein. Es gäbe nämlich in der Türkei die dafür nötigen Facharbeiter und Ressourcen, aber auch die Chance, von der Türkei aus Märkte in Zentralasien und im Nahen Osten zu erreichen. „Ich sehe viele Grautöne und jeder Fall ist anders. Aber ich sehe Möglichkeiten für den Export von Luxusprodukten, wie Kosmetika, und von Industrieprodukten, wie Tore, die der Sicherheit dienen“, bilanzierte der Experte

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