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Ein positives Resümee nach dem Umbau des Leibnitzer Bahnhofes

Ein positives Resümee nach dem Umbau des Leibnitzer Bahnhofes
September 10
17:26 2019

LEIBNITZ. Gut zwei Jahre nach dem Umbau des Leibnitzer Bahnhofs hat nunmehr Bgm. Helmut Leitenberger gemeinsam mit der Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures im Zuge einer Pressekonferenz im Kompetenzzentrum der Lebenshilfe Leibnitz ein Resümee gezogen. „Es hätte uns nichts Besseres als der Ausbau passieren können“, fasste der Ortschef zusammen.

Bahnhöfe sind emotionale Orte

Doris Bures, die auch schon zur Eröffnung des Verkehrsknotenpunktes 2012 nach Leibnitz angereist war, freute sich über den Zuwachs an Lebensqualität, der den Investitionen in den Ausbau des Personennahverkehrs geschuldet sei. „Mit großer Freude bin ich heute wieder da“, eröffnete Bures ihre Rede. In ihrer damaligen Funktion als Infrastrukturministerin habe sie alles daran gesetzt, um trotz der schlechten Wirtschaftslage in den Jahren 2009/10 gegen die Krise zu steuern und mit Bahnhofssanierungen Arbeit und Verbesserungen der Infrastruktur zu schaffen und damit den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Die Zweite Nationalratspräsidentin sprach im Zuge ihres Besuchs in der Südsteiermark ebenfalls über die „Aktion 20.000“, die sie gerne reaktivieren würde. Das Argument, dass die Aktion „nicht nachhaltig und kostengünstig sei, lasse ich nicht gelten.“ Die Schicksale der Menschen über 50 müssten unbedingt berücksichtigt werden. Dem pflichtete auch der Ortschef bei, der von einer etwaigen Wiederbelebung der Aktion „nicht abgeneigt“ wäre.

Gemeinsames vor Trennendes stellen

Zur kommenden vorgezogenen Nationalratswahl ließ Bures abschließend wissen: „Das Land braucht Stabilität.“ Diese könne es nicht geben, „wenn es ständig Neuwahlen gibt.“ Bgm. Leitenberger betonte darüber hinaus die Probleme, die für Gemeinden aufgrund der vorgezogenen Landtagswahl, entstehen würden. So sei allen voran die Planung des Budgets für das kommende Jahr schwierig zu gestalten. „Wir sind für ein halbes Jahr blockiert. Diese Schwierigkeiten sollten beim Ausrufen von Neuwahlen auch berücksichtigt werden.“

FOTO: Manfred Pracher und Regina Senarclens de Grancy von der Lebenshilfe, NRAbg. Elisabeth Grossmann, Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, Bgm. Helmut Leitenberger, Klaus Passegger (Standortleitung Lebenshilfe).

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