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SPÖ für eine soziale und gerechte Europäische Union

Foto: Heribert Kindermann, MA

SPÖ für  eine soziale und gerechte Europäische Union
April 03
15:50 2019

HEIMSCHUH. Bei ihrer Tour in den Bezirken Voitsberg, Leibnitz und Südoststeiermark legten der SPÖ-Bundeslistenspitzenkandidat, NRAbg. Andreas Schieder, und die steirische Spitzenkandidatin Landtagspräsidentin Bettina Vollath, gemeinsam mit NRAbg. Josef Muchitsch sowie der Regionalkandidatin GR Elisabeth Koch im Weingut Schneeberger in Pernitsch einen Zwischenstopp ein. Der Ort des Pressegesprächs war bewusst gewählt worden. Denn Hausherr Johann Schneeberger präsentierte sein Familienweingut als positives Beispiel für die Bedeutung der EU für die Südsteiermark.
„Für die Region ist die EU äußerst wichtig, weil unser Gebiet dank der EU emporgehoben wurde. Wir wären ohne EU, die viel in unsere Maschinen investiert hat, nicht dort, wo wir jetzt sind! Die Weinwirtschaft ist der große Gewinner der EU. Unser Export läuft hervorragend, weil wir für Wein einen größeren Markt vorfinden. Wir haben dadurch unseren Umsatz um das Fünffache gesteigert und 30 Mitarbeiter mehr“, zog Schneeberger eine lobende EU-Bilanz.
Die EU könne, so Vollath, noch etwas gut, nämlich seit 64 Jahren für Frieden in Europa zu sorgen. „Eine soziale und gerechte Gesellschaft ist Voraussetzung für den Frieden. Deshalb will die SPÖ bei den EU-Wahlen für mehr soziale Gerechtigkeit und eine faire Steuerstruktur in Europa kämpfen. Wir möchten nicht, dass die soziale Seite zurückbleibt“, betont Vollath. Die EU habe diesbezüglich ihre Hausaufgaben nicht erfüllt. Es komme zwar viel Gutes von der EU, aber zu wenig über Themen, die wirklich wichtig wären, nämlich Steuergerechtigkeit oder soziale Gerechtigkeit, soziale Mindeststandards und die Harmonisierung von Löhnen.

Mit Andreas Schieder und Bettina Vollath will die SPÖ bei den EU-Wahlen für ein soziales und demokratisches Europa eintreten. Die Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 würden eine harte Auseinandersetzung um die politische Ausrichtung Europas für die Zukunft. Großkonzerne machten zwar hohe Gewinne, aber leisten zuwenig Beiträge zum Sozialwesen. Wäre das der Fall, stünde Österreich Jahr für Jahr 13 Milliarden mehr zur Verfügung. „Es gibt große Themen, die europaweit zu lösen haben. Das ist mein Antrieb nach 14 Jahren in der Politik auch auf EU-Ebene tätig zu werden“, betont Vollath, die als Wahlziel eine Wahlbeteiligung von mehr als 50% sieht und besser als beim letzten Mal mit der SPÖ abschneiden will.
Auch Schieder tritt für eine höhere Wahlbeteiligung ein: „Die Demokratie zu leben ist der beste Schutz für die Demokratie. Es ist nicht Wurst, wer in der EU sitzt!“
Es gehe ums Miteinander und nicht ums Gegeneinander, betonte Schieder. Da gehöre die soziale Sicherheit dazu. „Mit der EU-Wahl geht es darum, dass EU mehr als Gegeneinander heißt und mehr Europa am Schluß kommt. Nationalismus ist schädlich. Wir treten für einen sozialen Zusammenhalt Europas ein“, bekräftigt Schieder. Vor dem EU-Beitritt Österreichs vor 25 Jahren wäre die Südsteiermark noch in einem „toten Eck“ gewesen. „Mit der Koralmbahn wird die Steiermark schneller an Wien und Italien angebunden“, lobt Schieder die EU.
„Mit der EU Wahl wird entschieden, in welche Richtung die EU gehen soll. Ob Konzerne Vorrang haben oder die Menschen ganz vorne stehen. Die Geschichte von Johann Schneeberger und des Weingutes seiner Familie zeigt, warum die EU für die Region so wichtig ist“, resümiert NRAbg. Muchitsch.

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