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Stadtpfarrkirche Leibnitz wird nun neu bedacht und renoviert

Foto: Franz Hartinger

Stadtpfarrkirche Leibnitz wird nun neu bedacht und renoviert
Mai 15
08:24 2019

LEIBNITZ. Dach und Fassade der Leibnitzer Stadtpfarrkirche sind von Wind und Wetter arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Renovierungsarbeiten sind deshalb dringend erforderlich.Dieser Tage haben die Arbeiten für die zweite Bauphase begonnen. Sie betreffen die Neueindeckung des Kirchendaches und die Renovierung der Fassade. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 960 000 Euro. Um weitere größere Schäden zu vermeiden, sind, so DI Josef Niederl vom bischöflichen Bauamt der Diözese, die beschriebenen Arbeiten dringend notwendig, weil bei der letzten Renovierung vor 40 Jahren Risse und Schadstellen mit Zement aufgefüllt wurden. Diese Ausführungen haben sich im Nachhinein als Fehler erwiesen. Deshalb müssen Zementreste an den Stützpfeilern und am Sockel entfernt und durch neue Materialien ausgefüllt und abgedeckt werden. Ferner sind altersbedingte Schäden am Dachstuhl auszubessern. Die Arbeiten am Dach und an der Fassade sollen bis zum Herbst fertig werden.
„Das Vorhaben ist sehr umfangreich. Wir haben im Vorjahr in der ersten Bauphase mit der Erneuerung des Kirchturmes begonnen. Jetzt folgt der Abschnitt zwei mit einer Neueindeckung des Daches mit einem Ziegeldach von Tondach Gleinstätten und einer Sanierung samt Färbelung der Außenfassade“, erläutert Stadtpfarrer Mag. Anton Neger.

Finanzierungssorgen
Die Finanzierung dieser Vorhaben bereitet dem Pfarrgemeinderat, dem Wirtschaftsrat und dem Komitee zur Außenrenovierung allerdings noch Sorgen. Von den veranschlagten Renovierungskosten sind erst die Hälfte der Summe abgedeckt. Etwa ein Drittel trägt die Diözese Graz-Seckau zur Sanierung bei.
Die Gemeinden Leibnitz, Wagna, Gralla und Tillmitsch beteiligen sich mit insgesamt 114 000 Euro an der Finanzierung. „Wir haben einen sehr guten Kontakt zu unserer Stadtpfarre und wollen bei der Finanzierung mithelfen.“, betont Bgm. Helmut Leitenberger. Denn für die weitere Finanzierung muss die Stadtpfarre Leibnitz aufkommen. Daher gibt es eine Bausteinaktion. Für Spenden von 200.-, 100.- bzw. 50.- gibt es als symbolisches Dankeschön kleine Dachziegel auf denen in Gold-, Silber- bzw. Bronzefarbe ein „Danke“ steht. Auch Großsponsoren sollen gewonnen werden.
„Uns ist jeder willkommen, der ein Scherflein oder auch mehr zur Finanzierung beiträgt. Wir sind für jeden Euro dankbar“, stellte Alois Haselbacher vom Wirtschaftsrat fest.

Veranstaltungen sollen bei der Finanzierung helfen
Durch den Erlös von Veranstaltungen wie Konzerten, Lesungen, Flohmarkt (29. Juni), Pfarrfest (28. Juli), Versteigerungen oder einem Frühschoppen (1. September) unter dem Motto „Blech trifft Wein“, sollen weitere Mittel aufgebracht werden. Auch die Erlöse bei kirchlichen Festen kommen der Kirchenrenovierung zugute. Stadtpfarrer Mag. Anton Neger feierte am Muttertag seinen „50er“. Statt Geschenke bat er und bittet er weiter um Spenden für die Pfarrkirche Leibnitz. Übrigens: Die Spenden, die über den Erlagschein des Bundesdenkmalamtes eingezahlt werden, sind steuerlich absetzbar.

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