Mit der Eröffnung der Verkaufsausstellung „Vogelschwärmerei“ von Andrea Ritter, die bis 15. November 2022 gleich 30 ihrer ornithologische Zeichnungen in der Schmiedgasse 2 in Leibnitz ausstellt, feiert Kirschner Anitiquitäten und Design das 20 Jahre-Jubiläum in der Bezirkshauptstadt.

Ein Blick zurück

Exakt am 1. Oktober 2002 hat Brigitte Kirschner in der Leibnitzer Schmiedgasse 2 ihr Geschäft für Antiquitäten und schöne Dinge eröffnet und damit den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. „Dabei ist das Ganze mehr als nur Profession, sondern vor allem Freude und Begeisterung für Antiquitäten und Design“, betont Kurator Wolfgang Schnetzer zu den zahlreichen Geburtstagsgästen, darunter u.a. auch Bgm. Michael Schumacher oder RSTL Josef Majcan (WKO Südsteiermark), bei der Vernissage und Jubiläumsfeier.

Regionalstellenleiter Majcan stellte sich bei Brigitte Kirschner in ihrem Geschäft für Kunstsammler auch mit einer Ehrenurkunde der WKO Steiermark als Auszeichnung für unternehmerische Leistung ein. Die Kammer gratuliert so zur 20-jährigen unternehmerischen Tätigkeit im Handel mit Antiquitäten und dankt Brigitte Kirschner zum 20-jährigen Jubiläum für den damit verbundenen Einsatz für den für Wirtschaftsstandort Steiermark.

RSTL Josef Majcan, Andrea Ritter, Bgm. Michael Schumacher und Wolfgang Schnetzer (v.l.n.r.) gratulieren Brigitte Kirschner zum 20-jährigen Jubiläum ihres Antiquitätengeschäftes.

„Das Ziel sollte ein Leben sein, von dem man keinen Urlaub braucht“, lautet Kirschners Motto unter dem sie seit  20 Jahren als leidenschaftliche  Sammlerin besonderer Möbel und Lampen in ihrem einem gemütlichen Wohnzimmer entsprechendem Geschäftslokal Antiquitäten und schöne Dinge zum Verkauf anbietet.

„Die meisten Unikaten Dinge beziehe ich von Händlern und Händlerinnen, die gerade eine Räumung durchführen. Aber einige besondere Stücke organisiert mir auch mein Freund Wolfgang Schnetzer aus Feldkirch“, so Brigitte Kirschner, die ihr Hobby zum Beruf machen durfte. 

Mehr als nur „Vogelschwärmerei“ 

Da ein solches Ereignis wie ein 20-Jahre-Jubiläum auch einen großen Rahmen braucht, zeigt die Feldkirchnerin Andrea Ritter bei Kirschner Antiquitäten und Design 30 ornithologische und detailreiche Buntstift- und Tusche-Zeichnungen vom Kleiber und Turmfalken bis zu Goldhammer oder Reiherente. 

Dabei spielte bei der späteren Karriere von Andrea Ritter als ornithologische Künstlerin zunächst der Zufall Regie. „Wir saßen in unserem Garten und beobachteten unser Vogelhäuschen als wir einen seltsamen Vogel sahen, der von Bäumen senkrecht nach unten lief. Am nächsten Tag kam ein zweiter Vogel dieser Art und lag plötzlich am Boden. Dann haben wir bei Bird Life angerufen, und erfahren, dass es sich bei dem seltsamen Vogel um einen Kleiber handelt. Uns wurde geraten, den Vogel für einen Tag in eine Schachtel zu geben, in der wir Löcher machen sollen, was wir auch getan haben. Leider war er dann aber nächsten Tag tot“, erzählt Helmut Ritter, wie seine Gattin zum Zeichnen von Vögeln gekommen war. Ritters Gattin hatte bereits eine Ausbildung in der Malerei und hat sich nach dem Vorfall mit den seltsamen Vögeln auf die ornithologische Malerei spezialisiert.

Faszination für besonderen Detailreichtum

„Andreas Ritters ornithologischen Zeichnungen leben von der Faszination für besonderen Detailreichtum. Daher sind Bunstifte auch die bevorzugten Arbeitsgeräte meiner Frau“, erläutert Laudator und Ehegatte Helmut Ritter.

Die leidenschaftliche Vogelliebhaberin Andrea Ritter ist, wie sie LEIBNITZ AKTUELL freudig erzählt, bei ihren Spaziergängen stets mit Fernglas und Fotoapparat unterwegs, um Fotos von verschiedensten Vögeln aufzunehmen, die dann zum Motiv ihrer ornithologischen Zeichnungen werden. Ritter ist aber auch noch aktives Mitglied von Bird Life und im Dienste der Vogelwelt hilfreich bei der Sache, wenn es den einen oder anderen Vogel zu retten gilt.