Unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“ haben Vorstandsmitglieder der mittlerweile seit 30 Jahren bestehenden Aktionsgemeinschaft „Leibnitz lädt ein“ zu einem Gipfel regionaler Medien in das Leibnitzer Rathaus eingeladen.

Wachstum

„30 Jahre als Gemeinderat und 15 Jahre als Bürgermeister habe ich Leibnitz lädt ein mitbegleiten und miterleben dürfen. Ich weiß, wie wertvoll diese Arbeit für die Stadt ist und schwer sie ist. Wir sind stolz, dass wir Leibnitz lädt ein haben“, betont Bgm. Helmut Leitenberger, der Bäume als Zeichen des Wachstums bezeichnete.

„Die Linde ist ein Beitrag zur `grünen`Stadt Leibnitz. Wir haben viel erreicht und Vieles ist gelungen“, freut sich Obmann Fritz Parmetler.

Rückblick

Moderator Volkmar Pötsch erinnerte an den Beginn in den 1970er Jahren mit der Interessensgemeinschaft zur wirtschaftlichen Förderung der Stadt Leibnitz unter Führung von Agentur-Pionier Hans Zwangsleitner und die Initiative von Leibnitzer Wirtschaftstreibenden wie Franz Kolaritsch, Heinz Brothanek, Karl Kappaun oder Walter Pollak. Als eigenes Werbemedium entstanden die Leibnitzer Nachrichten, später im Jahr 1975 mit Leibnitz aktuell die erste wirkliche Regionalzeitung.

Aus jüngerer Zeit datiert die Initiative der Bewerbung der Innenstadt als „Kaufhaus Leibnitz“ (1990) und schließlich die Gründung von „Leibnitz lädt ein“ mit 129 Mitgliedsbetrieben am Höhepunkt der Entwicklung.

Zum 30-Jahre-Jubiläum verpasst sich heuer „Leibnitz lädt ein“ einen kompletten Markenrelaunch im Sinne von „zurück zum Ursprung“ und besinnt sich auf die Bedeutung des Namens der Bezirksstadt. „Der Name Leibnitz kommt aus dem slawischen Lip(a)nizza, wo im 6. Jahrhundert Alpenslawen am Frauenberg den Ort bzw. Platz der Linde begründeten“, erläutert Volkmar Pötsch die historische Anleihe für die Leibnitzer Herzlinde, die nun auch die Form des neuen Logos von „Leibnitz lädt ein“ prägt.

Zusammenhalt

„Leibnitz lädt ein versteht sich als Dachmarke von 68 Betrieben inklusive der Stadtgemeinde Leibnitz und mit 428 Mitarbeitern. Es geht uns bei den Aktivitäten um die Stärkung des Lebens in der Innenstadt, der Kaufkraft und des Zusammenhalts, der Bewahrung der Eigenständigkeit und Bewältigung der Zukunft. Das funktioniert nur gemeinsam!“, fasst Pötsch zusammen und fand dafür auch bei Barbara Draxler eine Unterstützerin für die Stärkung des Zusammenhalts. Kassierin betont, dass das Jahresbudget von 180.000 Euro über Mitgliedsbeiträge finanziert werde.

Nach außen hin sichtbar werden soll der Zusammenhalt auch durch neue Einkaufstaschen, die Leibnitzer Herzlinde bei den Mitgliedsbetrieben oder die neue original Leibnitzer Lindenschokolade. Das süße give away ist gemeinsam mit Chocolatier Josef Zotter entwickelt worden und glänzt unter dem goldenen Schokopapier mit einem zehnprozentigen Anteil von Lindenblüten an der 40 prozentigen Vollmilchschokolade. 

Gutschein

Weiter wolle man in dem seit 2018 neuen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand  rund um Obmann Fritz Parmetler, Stellvertreterin Nadja Schönwälder-Rinder und Kassierin DI Barbara Draxler auf das seit 1992 bestehende Gutscheinsystem setzen. Im Vorjahr hat der Gutschein den Betrieben einen Umsatz von 650.000 Euro eingebracht.

„Der Vorstand bringt sich mit viel Herzblut in die mit größtmöglicher Transparenz vollbrachte Arbeit ein und setzt aktuell zum 30jährigen Jubiläum auf die Leibnitzer Herzline, den Stadtbummler und einen Veranstaltungsreigen zur Belebung von Leibnitz“, so Pötsch im Detail.

Medienpartner

Zur Beantwortung der Fragen „Wie kann Berichterstattung und Kooperation funktionieren?“ lädt man nun die Regionalmedien zur aktiven Mitarbeit und Entwicklung von Ideen ein, um „Wir sind das Herz von Leibnitz“ zu forcieren und bei den Konsumenten als Idee verankern, um noch mehr Menschen in die Stadt zu bringen. „Ihr soll euch überlegen, wie ihr in euren Medien klassische Werbung in die Berichterstattung gut integrieren und transportieren könnt!“ appellierte Pötsch an die Journalistenrunde.