Die mustergültig von von Mitarbeitern der Stadtgemeinde vorbereitete Leichtathletikanlage im Freizeitzentrum Leibnitz war dieser Tage Schauplatz der steirischen und Kärntner Meisterschaften der „etwas älteren“ Leichtathleten.

Als Veranstalter konnte die Sportunion Leibnitz über 170 Aktive im Alter zwischen von 35 und 92 Jahren aus der Steiermark und Kärnten zu attraktiven, spannenden Titelkämpfen begrüßen. Die Wettkämpfe waren auch für Gäste aus anderen Bundesländern sowie dem Ausland offen. So waren nicht nur viele Österreicher, sondern auch starke Athletinnen und Athleten aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Ungarn und Slowenien am Start. Nicht nur das Wetter zeigte sich von der besten Seite, auch die Organisation, in der auch viele junge Mitglieder des Veranstaltervereins mitarbeiteten, stellte allen Wettkämpfern beste Bedingungen zur Verfügung. Die Spanne des Alters der Teilnehmer reichte diesmal was beweist, dass die Leichtathletik ein Lifetimesport ist.

Leibnitzer Erfolge

Als interessierte Gäste konnten die neue Präsidentin des Steirischen Verbandes, Erika König, u.a. Stadtrat Alfred Pauli und GR Thomas Halpfer begrüßen, die sich vor allem über die zahlreichen Erfolge der Leibnitzer Leichtathletinnen und Leichtathleten freuten. So stellte sich Beate Hochleitner gleich mit zwei Siegen (100 m, Weit) neu in der Klasse W35 vor. Kati André (W45) war mit Gold im Hochsprung und Bronze im 100 m Sprint ganz vorne dabei. Der Weitsprung in dieser Kategorie ging an Iris Popelka. Aber auch in den Wurfdisziplinen zeigten die Leibnitzer Damen Stärke: Ingrid Gritsch (Gold mit dem Diskus, Silber mit der Kugel) in der Klasse W55, Barbara Heidinger (Siege mit Kugel und Speer – W65) und Eva Mileder (Bronze im Speerwurf – W65) holten sich zahlreiche Medaillen.

Da durften auch die Leibnitzer Herren nicht nachstehen. Hannes Robbies brillierte mit tollen Zeiten und Siegen über 100 und 200 Meter der Klasse M40. Heinrich Geiger (M60) absolvierte alle Wurfdisziplinen und holte in der Steirischen Wertung im Hammerwurf Gold, im Kugelstoßen Silber und mit Diskus und Speer gab es Bronze. Wolfram Heidinger sorgte nicht nur für die medizinische Betreuung, sondern war auch mit dem Diskus (3. Platz M65) aktiv.

Hoch hinaus

Im Stabhochsprung sind die Leibnitzer immer eine Bank! Gerhard Schwab (M65) war mit 2,80 m eine Klasse für sich, Reinhold Heidinger und Peter Mieder (M70) konnten Gold und Silber entgegennehmen. Peter siegte außerdem auch noch im Weitsprung und erreichte im Speerwurf eine Silber-Medaille. Hermann Andrecs, mit 92 Jahren der Doyen des Stabhochsprunges näherte sich mit 1,60 m seinem Europarekord (1,63 m) und siegte auch im Hochsprung sowie mit der Kugel. 

Höchstes Lob

Besonders erfreulich für die Sportunion und die Stadt Leibnitz ist, dass alle Teilnehmer der Sportanlage und der Organisation höchstes Lob zollten und sich in der Südsteiermark sehr wohl gefühlt haben. Ein Wiederkommen scheint damit vorprogrammiert.