LeibnitzKULT. präsentiert Kulturliebhabern am 14. Februar zwei besondere Schmankerl: Barbara Balldini zeigt im Kulturzentrum ihr Programm „g’hörig DURCHGEKNALLT“, während Gottfried David Gfrerer im Marenzikeller aufspielt.

Barbara Balldini: „g’hörig DURCHGEKNALLT“

Liebe machen im 21. Jahrhundert:

Ist die Liebe noch zu retten? So DURCHGEKNALLT war sie noch nie. Im Dschungel der Möglichkeiten zwischen Tinder und Sexpuppenpuffs, Cyberbrillen und Porno, Swingerclubs und Speed-Datings verirrt sich schon manch eine/r und findet nicht zurück.

Zurück wohin? Das ist hier die Frage. Wie‘s früher war, wie‘s heute ist und wo das Ganze hinführt – das erzählt uns, lustig und informativ wie immer – „Österreichs außergewöhnlichste Sexpertin“, Barbara Balldini.

Ihr neues Programm heißt „g‘hörig DURCHGEKNALLT“, wobei der Begriff „g‘hörig“ (aus dem vorarlbergerischen Sprachgebrauch) nicht nur für „anständig“, sondern auch für „richtig“ oder „ordentlich“ steht. Wie wir also heute anständig, ordentlich und richtig DURCHGEKNALLT sind, hat BALLDINI erforscht und durchleuchtet. 

Mit 20 Jahren Berufserfahrung als Sexualpädagogin weiß sie um die Irrwege der Liebe, die fleischlichen Gelüste, das ewig lockende Weib und die vielen Fragen, die uns alle irgendwanneinmal beschäftigen. Sie weiß, wie Elternschaft eine Beziehung verändert, wie Tinder & Co, Facebook und Instagram, Ehen zerstören können, dass Seitensprünge mitunter dennoch nicht den Weltuntergang bedeuten und warum Alter nicht vor Liebe schützt. 

Zu sehen am 14. Februar um 20 Uhr im Kultursaal Leibnitz.

Barbara Balldini.

Bluebird’s Friday: Gottfried David Gfrerer – „Polychrome“

Gottfried David Gfrerer gilt mittlerweile als einer der besten Slide-Gitarristen Europas. Fast zehn Jahre nach seinem ersten Soloalbum hat sich der Singer-Songwriter ein ganzes Jahr lang in ein altes, unbewirtschaftetes Bauernwirtshaus in den Nockbergen zurückgezogen – mit einem Dutzend National Resonatorgitarren aus den 1920-ern, Bleistift und Papier, sowie einem Handyrecorder. Herausgekommen ist dabei sein neues Soloalbum „Polychrome “ – die Songs sind allesamt in der alten Gaststube live aufgenommen worden. 


Im Titel „Polychrome“ spiegelt sich Gfrerers Musik wider: Ein genreübergreifender Klangkosmos zwischen Americana wie Blues, Hokum, Ragtime, Hawaii, Swing, frühem Jazz und europäischen Einflüssen wie britisch-keltischem Folk, aber auch Klassik mit den Farben des Impressionismus und der Melancholie des Kärntnerliedes.  

Seine Texte sind kleine und große Geschichten voller Bilder. Basierend meist auf Nebensätzen, wie Marlene Dietrichs „You never know ahead of time“, Oliver Hardys „The smell of new – mown hay is in the air“ oder aber auch Shakespeares „Life is brittle“ – es sind die Fußnoten des Lebens, die für ihn die Welt wirklich bewegen.

Zu sehen am 14. Februar um 20 Uhr im Marenzikeller.

Infos und Tickets für beide Veranstaltungen: LeibnitzKULT 03452 76506

www.leibnitz-kult.at