Nur gemeinsam und mit Erfahrung kann eine bevorstehende Sozial- und Wirtschaftskrise auch auf Gemeindeebene bekämpft werden, erklärt Bürgermeister Helmut Leitenberger im aktuellen Politgeflüster. 

Krisenteam wegen Covid-19 

Seit dem 16. März 2020 hat sich das Leben auch in Leibnitz stark verändert. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben wurde von einem Tag auf den anderen heruntergefahren. Helmut Leitenberger hat im Rathaus ein eigenes Krisenteam eingerichtet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben teils weiter an ihrem Arbeitsplatz oder über Homeoffice den Gemeindebetrieb aufrecht erhalten. Die Arbeit wurde auf Teams aufgeteilt, um sich nicht gegenseitig anzustecken. 

Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft

Trotz dieser für alle neuen schwierigen Situation ist in Leibnitz ein Zusammenhalt und eine Hilfsbereitschaft entstanden, auf die man stolz sein kann. Leitenberger: „Es haben viele Menschen bei uns angerufen und uns ihre Unterstützung angeboten. Die Betriebe, die offenhalten durften, sowie die Stadtgemeinde und freiwillige Helfer haben Zustelldienste organisiert und Jugendliche haben für Ältere eingekauft.“ 

Eigene Info-Hotline in der Gemeinde 

In der Gemeinde wurde ein Info-Telefon eingerichtet, welches Helmut Leitenberger gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ständig betreut hat. Leitenberger: „Unser Krisenteam war ständig in Kontakt und hat sofort auf die aktuellen Neuigkeiten, die wir von der Bundes- und Landesregierung erhalten haben, reagiert und die Bevölkerung über diverse Medien informiert. Uns war es wichtig, dass die Bevölkerung sofort eine Anlaufstelle für die vielen Fragen, welche eine solche große Krise aufwirft, hat.“ 

Politischen Schulterschluss als Erfolgsformel fortsetzen 

Auch in der Krise hat Leitenberger alle im Gemeinderat vertretenen Parteien aktiv in seine Entscheidungen eingebunden. Es gab wöchentlich eine Videokonferenz mit den Verantwortlichen der Parteien, in der diverse Entscheidungen besprochen wurden. Leitenberger: „Es hat mir gezeigt, dass wir ein gutes Team sind und ich mich auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen kann und dass die gute Arbeit, die in den letzten Jahren gemacht wurde, jetzt Früchte trägt.“ 

Danke für Disziplin und Verständnis 

Leitenberger: „Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken. Bei der Bevölkerung, die so diszipliniert war und die Entscheidungen, die gesetzt wurden, akzeptiert und mitgetragen hat. Bei unseren Lebensmittelbetrieben, bei den Apotheken, den Ärzten, den Taxiunternehmen, den Banken, Tankstellen, bei der BH Leibnitz, dem Roten Kreuz und der Polizei – einfach bei allen Menschen, die täglich trotz Coronakrise ihre Arbeit auch in den Betrieben und auf den Baustellen verrichtet haben und somit unser System aufrecht erhalten haben. Sie alle haben in dieser schwierigen Zeit einen sehr wichtigen Beitrag geleistet. Mein Dank gilt auch dem Team im Rathaus, in den Kindergärten, den Schulen und dem Wirtschaftshof. Aber auch den anderen politischen Parteien.“ 

„Trotz der Gemeinderatswahl am 28. Juni darf es zu keinem unnötigen politischen Hick-Hack und keinen leeren Versprechungen kommen!“ 

Bgm. Helmut Leitenberger

Demokratie-Offensive für Leibnitz 

Erfahrung, Besonnenheit und gemeinsam an einem Strang ziehen ist die Erfolgsformel, um erfolgreich durch eine solche, noch nie dagewesene, Krisenzeit zu kommen. Leitenberger appelliert: „Jetzt müssen wir weiter gemeinsam an Wegen arbeiten, damit aus dieser Gesundheitskrise keine Sozial- und Wirtschaftskrise entsteht. Trotz der Gemeinderatswahl am 28. Juni darf es zu keinem unnötigen politischen Hick-Hack und keinen leeren Versprechungen kommen. Nur gemeinsam können wir es schaffen, so schnell wie möglich wieder in die Normalität zu finden.“

„Wir müssen Leibnitz weiter mit Erfahrung durch die Krise führen und die richtigen Maßnahmen setzen. Ich werde deshalb einen kurzen Wahlkampf führen, denn für mich steht das Wohl der Bevölkerung an oberster Stelle und diese will jetzt Lösungen und Wege aus der Krise von der Gemeinde sehen und kein politisches Hick-Hack. Ich lade meine Mitbewerber nochmals dazu ein, gerade jetzt unsere vorgeschlagene Demokratie-Offensive zu unterstützen“, schließt Bgm. Leitenberger.