Ihre Emotionen und Gedanken haben die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Wolfsberg im Schwarzautal in ihrem aktuellen Corona-Projekt festgehalten.

„Die Corona-Pandemie, die uns alle noch immer intensiv beschäftigt, hat in den letzten Wochen vor allem den Alltag der Schülerinnen und Schüler verändert. Durch den Lockdown fielen viele Präsenzstunden aus, Distance Learning und Homeschooling standen auf dem Programm und eine große Anzahl an unterschiedlichen Eindrücken, Gedanken und Gefühlen sind geblieben. Diese haben die Kinder der MS Wolfsberg nun versucht, anhand eines Projektes festzuhalten“, berichtet Amra Gverić, Pädagogin an der MS Wolfsberg im Schwarzautal.

Erfahrungen mit Covid-Maßnahmen

Die Grundlage für das klassenübergreifende Projekt waren zahlreichen Interviews, die Schülerinnen und Schülern durchgeführt wurden. Emotionen wurden anhand selbstgezeichneter Bilder, Emoticons oder selbstgeschriebener Texte und Zitate zum Ausdruck gebracht. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben in den letzten Monaten sowohl positive als auch negative Erfahrungen mit den Covid-19-Maßnahmen gemacht. Daraus ergab sich, dass sich die Lernbereitschaft und Motivation der Kinder und Jugendlichen im dritten Lockdown veränderte und jeder den Präsenzunterricht herbeisehnte“, weiß Gverić zu berichten.

Anstrengende Computerarbeit

„Obwohl man während der Distance Learning-Phase lernte, sehr gut mit den elektronischen Geräten umzugehen, wurde mit der Zeit das Sitzen vor den Computern für uns sehr anstrengend. Der Schichtbetrieb ist zwar eine bessere Alternative, aber noch lange nicht die Normalität“, berichteten Schülerinnen und Schüler unisono. 

Bunte bildliche Zusammenfassung

In der Nachbereitungsphase des Corona-Projekts wurden die Arbeiten in einer Collage auf einem Plakat zusammengefügt. Alle Arbeiten und Interviews sind auf der Website der MS Wolfsberg im Schwarzautal unter https://www.mswolfsberg.at/ zu finden.