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Ein ehernes Herz schlägt nun auch in Kitzeck im Sausal

Foto: HeribertG. Kindermann, MA

Ein ehernes Herz schlägt nun auch in Kitzeck im Sausal
September 22
16:48 2019

KITZECK. Die besondere Kitzecker Herzlichkeit demonstrierten (v.l.) Anton Koschak, Bgm. Ursula Malli, Metallkünstler Ewald Stani, Pfarrer Krystian Puska, Gemeindkassier Heinrich Heibl und Vizebgm. Gernot Haidinger mit der Segnung eines herzlichen Kunstwerkes aus Metall. Mit dem jüngsten Projekt „cor“ des Gauitscher Metallkünstlers Ewald Stani hat die mittlerweile knapp 120 Exponate zählende Panoramagalerie Sulmtal Sausal in 564 Metern Seehöhe ihren höchsten Punkt erreicht.
Bgm. Ursula Malli hieß die Kitzecker und Gäste aus Nah und Fern nach einem von Pfarrer Krystian Puska am Festplatz hoch über dem Sulmtal zelebrierten Gottesdienst zur Segnung und Eröffnung des Metallkunstwerks herzlich willkommen. „Das Herz ist das Wahrzeichen der Steiermark und Kitzeck im Sausal ist für seine Herzlichkeit bekannt. Herzlichen Dank an unseren Metallkünstler Ewald Stani und dem Gemeinderat für den einstimmigen Beschluss für die Kitzecker Herzlichkeit“, freute sich Bgm. Malli.

Das Herz als symbol

„Das Kitzecker Herz symbolisiert das arbeitsreiche Leben am Weinberg. In einem großen Herzen aus Schmiedeeisen sind elf kleinere Herzen nacheinander in Form eines Fächers axial ausgerichtet. Die 12 Herzen stehen für die 12 Monate des Jahres. Sie können einzeln um eine gemeinsame Achse fächerförmig verdreht werden. Stehen zu Jahresbeginn noch alle 12 Herzen gleich auf einer Ebene, wird mit jedem weiteren Monat ein Herz solange aus der Achse heraus verdreht, bis zum Jahresende wieder alle 12 Herzen eine Linie und damit ein einheitliches Bild bieten“, erläutert Metallkünstler Stani sein symbolträchtiges Werk, das sich daher im Lauf eines Jahres permanent verändern wird.

Keltische Wurzeln und Heimtaverbundenheit

Keltenwirt Anton Koschak, der seinerzeit gemeinsam mit Keltenschmied Ewald Stani die Panoramagalerie Sulmtal Sausal ins Leben gerufen und ständig um neue Werke erweitert hat, hielt die Laudatio auf den Schöpfer von „cor“, der Kitzecker Herzlichkeit. Er erinnerte daran, dass zahlreiche künstlerische und symbolhafte Zeichen von Metallkünstler Stani in Kitzeck, dem Sausal und darüber hinaus auch andernorts zu finden sind. „Die Wurzeln des Schmiedes und Künstlers Ewald Stani liegen in der Gegend. Eisen gab es bekanntlich hier im Sulmtal schon zur Keltenzeit. Als Keltenschmied zeigt Stani seine Verbundenheit zur Heimat, wenn er kunstvoll Eisen in eine künstlerische Form bringt. Das eherne Herz schlägt nun in Kitzeck“, so Laudator Koschak, der gemeinsam mit Metallkünstler Stani die Kitzecker Herzlichkeit am Straßenrand oberhalb des Festplatzes feierlich enthüllte.

Kirchlicher Segen für Kitzecker Herzlichkeit
Schließlich segnete Pfarrer Krystian Puska die neue Kitzecker Herzlichkeit und wünschte, dass sich die Kitzecker ihre Herzlichkeit bewahren.Das Projekt „cor“ von Keltenschmied Ewald und Melissa Stani wird fortan jedenfalls dafür sorgen, dass das geschichtsträchtige Schmiedefeuer auch in Kitzeck im Sausal weiter hell lodert sowie Natur und Historie visuell wahrnehmbar werden sowie ein neues Kulturgut von starker Symbolik und bleibendem Wert für die Nachwelt entstanden ist.

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