Bgm. Helmut Leitenberger macht sich anlässlich der Gemeinderatswahl am 22. März für eine überparteiliche „Demokratie-Offensive für Leibnitz“ stark. Höhere Wahlbeteiligung ist das gemeinsame Wahlziel.

Die Wahlbeteiligung in Leibnitz lag bei der Nationalratswahl bei 62,86 Prozent und bei der Landtagswahl bei 65,73 Prozent. Bei der Gemeinderatswahl 2015 lag sie bei 61,20 Prozent. Diese Zahlen waren für Bgm. Helmut Leitenberger Grund genug, bereits Anfang Jänner seine „Mitstreiter“ darüber zu informieren, dass er anlässlich der Gemeinderatswahl eine gemeinsame „Demokratie-Offensive“ starten möchte. Bereits am 14. Jänner kam es zum Gespräch. Anwesend waren neben Bgm. Helmut Leitenberger ÖVP-Vizebürgermeister Gerald Hofer, Grünen-Fraktionssprecher Walter Lesky, vom Bürgerforum Manuela Kittler und von den NEOS Heimo Kapeller. FPÖ-Stadtrat Daniel Kos war nicht dabei, hat sich aber im Vorfeld entschuldigt.

Das Drei-Punkte-Programm von Bgm. Leitenberger

  • 1. Gemeindezeitung als gemeinsame Informationsplattform

Die Aufgaben der Gemeindepolitik sollten den Aufgaben der Landes- und Bundespolitik gegenübergestellt werden. Die Bevölkerung muss informiert sein, worüber sie am 22. März entscheidet. Immerhin geht es um das engste Lebensumfeld, um die Zukunft von Leibnitz. Zusätzlich soll jede Partei Platz für eine Vorstellung ihrer SpitzenkandidatInnen und Ideen bekommen. 

  • 2. Gegenseitiger Respekt

Wettbewerb der besseren Ideen statt Diffamierungen. Eine Steigerung der Wahlbeteiligung kann nur dann erreicht werden, wenn es zu keinem gegenseitigen Schlechtmachen kommt.

  • 3. Keine Plakatflut

Der „Wahlplakate-Wahnsinn 2019“ war genug. Alle Parteien verzichten ausnahmslos aus Gründen der Umweltfreundlichkeit, Verkehrssicherheit, Sparsamkeit, für das Ortsbild und angesichts der Jahreszeit (mögliche Schneeräumung) auf Plakatwerbung. Zur Vorstellung aller Spitzenkandidaten wird ein gemeinsames Großflächenplakat eingesetzt.

Das Ergebnis der Besprechung

Alle Parteien ziehen an einem Strang beim Thema „Wahlbeteiligung heben“. Deshalb hat man sich darauf geeinigt, dass es bei der Gemeinderatswahl zu einem Wettbewerb der besseren Ideen, Teams und Spitzenkandidaten kommen soll. 

Gemeindezeitung: Info-Plattform für die Aufgaben der Gemeindepolitik. Verständigt hat man sich auch darauf, dass in der Gemeindezeitung über die Aufgaben der Gemeindepolitik aufgeklärt wird.

Wermutstropfen: Plakatflut konnte leider nicht verhindert werden. Leider fand der Vorschlag von Bürgermeister Leitenberger, gänzlich auf Plakate zu verzichten, keine Mehrheit. Der Leibnitzer Stadtchef selbst hält aber an seinem Credo fest und wird daher seine Plakatwerbung auf die letzten Wochen konzentrieren.

„Ich verspreche, dass wir unseren Wahlkampf fair und so kurz wie möglich führen werden.“

Bgm. Helmut LEITENBERGER

Leitenberger abschließend: „Im Großen und Ganzen bin ich mit unserer ‚Light‘-Lösung zufrieden. Ich verspreche, dass wir unseren Wahlkampf fair und so kurz wie möglich führen werden. Nach diesem sachlichen, offenen und ehrlichen Gespräch mit meinen Mitbewerbern bin ich überzeugt, dass wir es gemeinsam schaffen werden, die Wahlbeteiligung in Leibnitz zu steigern. Packen wir es gemeinsam an!“