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Die Bezirksstadt Leibnitz wird Vorreiter für das Projekt „Ortsmitte“

Foto: Heribert G. Kindermann, MA

Die Bezirksstadt Leibnitz wird Vorreiter für das Projekt „Ortsmitte“
Juli 01
14:52 2019

LEIBNITZ. Obwohl aktuell das Angebot für die Leibnitzer Bevölkerung in der Bezirkshauptstadt bereits sehr groß ist, präsentierten (v.l.n.r.) Projektentwicklerin Astrid Holler, Bgm. Helmut Leitenberger, Mag. Silvia Marchl (Styria Vitalis) und Tanja Schenner ein neues Projekt, bei dem man in der „Ortsmitte“ mit Älteren ins Gespräch kommen möchte.
Das Pilotprojekt „Ortsmitte“ mit Vorbildwirkung für die gesamte Region soll vor allem jene ältere Menschen in das gesellschaftliche Leben integrieren, die noch bei keinem Verein oder Freundeskreis mittun oder noch einen Anschluss gefunden haben. „Im Rahmen des Pilotprojekts Ortsmitte – Wir gehören zusammen` wollen wir Ältere aus ihrer Isolation holen und ins gesellschaftliche Leben mit einbinden“, umschreibt Bgm. Helmut Leitenberger die Intension.
„Ziel ist es, in den nächsten eineinhalb Jahren gemeinsam mit älteren Gemeindebürgern einen gut erreichbaren Begegnungsort zu finden und zu gestalten. Die Älteren sollen sich unkompliziert treffen können. So wollen wir anfangs durch das Essen gemeinsamer Mahlzeiten jene Leute zusammenbringen, die man sonst nicht erreicht oder nicht so ins Stadtleben integriert sind“, betont Ernährungswissenschaftlerin Mag. Silvia Marchl, die mit Katharina Herberhold federführend das Pilotprojekt betreut.
Das vom Fonds Gesundes Österreich und dem Gesundheitsresort des Landes Steiermark geförderte Projekt beginnt unter dem Motto „Beim Essen kommen die Leute zusammen“ mit aktivierenden Gesprächern. „Von Juli bis Oktober wird ein Interviewteam von Styria vitalis im Rahmen von rund 50 bis 80 Gesprächen mit älteren Gemeindebürgern herauszufinden, was für die Befragten einen guten Begegnungsort auszeichnet“, erklärt Silvia Marchl vom Kooperationspartner Styria vitalis.
Dank dem Schneeballeffekt, wo immer eine Person noch eine andere mitbringt, will man in erster Linie Menschen erreichen, die sonst in der Stadt noch nicht entsprechend präsent sind. Wohin die Reise gehen wird, bleibt offen, weil man auf die konkreten bedürfnisse der teilnehmer eingehen wolle.
Bis in den Herbst hinein wird am Projekt gearbeitet. Die Ergebnisse der Umfrage sind dann die Basis für die konkrete Umsetzung von Ideen und Wünschen.
„Interessierte Leibnitzer sind herzlich eingeladen, sich an der Verwirklichung ihrer persönlichen Ideen zu beteiligen“, laden Astrid Holler und Tanja Schenner von der Stadtentwicklung Leibnitz als Ansprechpartnerinnen und Drehscheibe (Tel.: 03452/82423-165) zum Mitmachen ein.Von Leibnitz ausgehend soll das Projekt in der Folge auch noch in andere Gemeinden der Region getragen werden.

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