Die Stadtgemeinde Leibnitz hat im Bereich Ehrenamt und Freiwilligkeit einiges geplant. Am Internationalen Tag des Ehrenamtes wurden die Vorhaben gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Jugendzentrum WAVE vorgestellt.

Die Stadtgemeinde Leibnitz möchte aufzeigen, wie wichtig das Thema Ehrenamt und Freiwilligkeit ist und richtet ab 2020 ein Ehrenamt-Netzwerk ein. Ziel ist es, die bestehenden Netzwerke, Vereine und ihre Tätigkeiten so aufzubereiten und zu präsentieren, dass alle Interessierten darauf zugreifen können. Oft würden BürgerInnen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, gar nicht wissen, an wen man sich wenden kann. Mit dem Ehrenamt-Netzwerk soll Abhilfe geschaffen werden.

Persönliche und digitale Ansprechpartner

„Wir haben das Glück, dass wir viele Vereine und Menschen in Leibnitz haben, die viel für die Stadt leisten“, so Bürgermeister Helmut Leitenberger. 

Für das Ehrenamt-Netzwerk soll eine Online-Plattform, auf die alle zugreifen können, eingerichtet werden. Vor allem brauche es aber persönliche Ansprechpersonen, wie Bürgermeister Leitenberger betonte. Deshalb wird sowohl auf den digitalen, als auch den persönlichen Austausch gebaut.

Die Idee, sich mit dem Thema Ehrenamt und Freiwilligkeit intensiver und bewusster auseinander zu setzen, kam Mag. Georg Aulinger (Caritas-Regionalkoordinator Südweststeiermark) und Dr. Wolfgang Klemencic (Sozialwesen, BH Leibnitz) schon im Frühjahr. Daraufhin fanden viele Gespräche und ein runder Tisch zum Thema statt. Unter dem Titel „Netzwerk Soziales Leibnitz“ wurde eine Interessengemeinschaft gegründet, die sich künftig regelmäßig im Café Zeitreise in der Lebenshilfe Leibnitz treffen will. 

Vernetzung spielt eine wichtige Rolle

Neben der Aufklärungsarbeit spielt auch die Vernetzung unter den verschiedenen Institutionen und Vereinen eine große Rolle. „Alle zur Verfügung stehenden Kanäle sollten daher zur Sensibilisierung und Verbreitung genutzt werden. Aber aus Erfahrung sind die persönlichen Gespräche das um und auf“, so Mag. Aulinger. 

Das weiß auch Dr. Klemencic, der die Gelegenheit nutzte, um sich bei den Serviceclubs von Leibnitz zu bedanken. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sie es schaffen, Geld für Familien in Betreuung mit der Hilfe der BürgerInnen zur Verfügung zu stellen. Ohne dieses Engagement könnten wir nicht so viel unterstützen. Das zeigt, wie menschlich unsere Stadt ist und dass hier viele leben, die bereit sind, etwas aktiv zu tun oder für Familien in Not zu spenden.“

Das neue Ehrenamt-Netzwerk soll es künftig leichter machen, sich freiwillig zu engagieren und die Arbeit transparenter machen.