Die Corona-Pandemie macht uns seit Monaten zu schaffen. Brachte der Sommer ein wenig Enstpannung, befinden wir uns aktuell aufgrund drastisch steigender Infektionszahlen in einem angespannten Herbst und zittern einem ungewissen Winter entgegen.

Besonders leidet der Tourismus unter den Maßnahmen, immerhin herrschen zum Teil Einreisebeschränkungen und an einen entspannten Buschenschank-Besuch ist für viele schon wegen der strengen Hygienevorkehrungen gar nicht erst zu denken. Wie sehr hat Corona das sonst, gerade jetzt zur Sturm & Kastanien-Zeit, rege Treiben auf der Südsteirischen Weinstraße beeinflusst? Wir haben nachgefragt. 

Überraschend positive Zwischenbilanz

„Das Jahr 2020 war definitiv ein Ausnahmejahr mit Höhen und Tiefen und vielen Ungewissheiten. All unsere Betriebe entlang der Weinstraße  waren aufgrund der vorgeschriebenen Regelungen sehr gefordert, haben sich mit den Auflagen gut arrangiert und versucht das bestmögliche aus der Saison herauszuholen. Rückblickend ist die Herbstsaison entlang der Südsteirischen Weinstraße trotz der Ausnahmesituation sehr positiv verlaufen“, heißt es seitens des Tourismusverbands „Die Südsteirische Weinstraße“.

Auch Erich Neuhold, GF Steiermark Tourismus, weiß überraschend Positives zu berichten: „Die bisherigen Sommermonate bis inklusive September liefen für die Region Süd- und Weststeiermark gut, sodass es zwar bei den Ankünften noch ein Minus von 7,5 % gibt, bei den Übernachtungen aber bereits ein Plus von 2,1 %. So ein Ergebnis hat man sich im Frühling zum Zeitpunkt des Locksdowns sicher nicht zu hoffen gewagt.“