Die Weiterentwicklung der Pflege und Betreuung schreitet auch auf Landesebene voran. Alle im Landtag vertretenen Parteien haben sich auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt.

„Mobil vor stationär“ soll die oberste Prämisse bleiben. Neben der ÖVP bekannten sich auch die anderen Fraktionen zur Ausarbeitung eines neuen Pflege- und Betreuungsgesetzes, das u.a. das Case- und Care-management, die mobile und stationäre Pflege, die Kurzzeit- und Übergangspflege, die Tageszentren und das betreute Wohnen beinhaltet und eine zeitgemäße und bedarfsorientierte Pflege ermöglichen soll. 

Die Schwerpunkte des Maßnahmenpaketes:

  • Ausbau der Ausbildungsplätze für qualifiziertes Fachpersonal
  • Erweiterung des Pflegeangebotes im Sinne von mobil vor stationär
  • Entlastung der in der Pflege tätigen Menschen

Die Pflege und Betreuung ist für die Gesellschaft von hoher Bedeutung. Vor allem die gesellschaftliche Entwicklung macht es notwendig, diesen Bereich laufend an die Bedürfnisse und den Bedarf anzupassen. Bund und Länder arbeiten daher für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle Beteiligten – sowohl für pflegebedürftige Menschen, als auch für alle, die in der Pflege tätig sind. Dies zeigen das kürzlich präsentierte Reformpaket des Bundes und die von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß unter anderem vorgestellten Maßnahmen zur Attraktivierung des Pflegeberufs.

„Altern in Würde muss für jeden Menschen möglich sein. Deshalb gilt es, die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte und pflegende Angehörige stetig zu verbessern. Diesen Prozess treiben wir auch im Landtag intensiv voran. Mit dem gemeinsamen Antrag zur Weiterentwicklung der Pflege und Betreuung ist uns ein wichtiger Schritt gelungen. Der breite Konsens stimmt sehr positiv“, betonen ÖVP-Klubobfrau Barbara Riener und ÖVP-Landtagsabgeordneter Gerald Holler.