Ab dem 17. Oktober arbeiten Frauen bis zum Jahresende quasi unentgeltlich. Daher fordern die Steirischen VP Frauen einmal mehr: „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“.

„Das Ziel ist es, eine tatsächliche Gleichstellung zu erreichen: Mit Transparenz! Wir müssen Frauen dazu ermutigen, offen über dieses Ungleichgewicht zu sprechen. Nur so kann erreicht werden, dass Frauen für ihre Leistungen gerecht und fair entlohnt werden“, betont VP Frauen Landesleiterin Manuela Khom.

Einkommensschere zwischen Frauen und Männern 

„Frauen sind heute besser ausgebildet als je zuvor. Nutzen wir dieses Potenzial, setzen wir alles daran, dass Frauen in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und in der Verwaltung entsprechend vertreten sind – vor allem auch in Führungspositionen. Das gilt insbesondere für politische Gremien. Durch das Reißverschlusssystem konnten wir deutlich mehr Frauen in politische Funktionen holen – dort können sie jetzt mitentscheiden und mitprägen“, zeigt sich die Steirische VP Frauenchefin positiv.

Benachteiligte Frauen

Frauen arbeiten verstärkt in niedrig bezahlten Branchen. Die Entlohnung in Bereichen wie dem Handel oder in Pflege- und Sozialberufen muss, so die Steirischen VP Frauen, angehoben werden. Aber auch die finanzielle Absicherung von Frauen sollte, so Khom, nicht im Job enden. Denn bei Pensionen ist der Unterschied noch größer. Frauen sind fast doppelt so häufig von Altersarmut betroffen wie Männer. „Daher benötigen wir zusätzlich zum freiwilligen Pensionssplitting so schnell wie möglich ein automatisches Pensionssplitting. Frauen darf kein finanzieller Nachteil daraus entstehen, wenn sie sich dazu entscheiden, Kinder zu haben. Denn ist es nur fair, wenn jenem Elternteil, der hauptsächlich die Kinder betreut, diese Zeit entsprechend angerechnet wird“, so Khom abschließend.