Schärfster Award der Steiermark. Gestern Abend ritterten in der Bad Gleichenberger Delikaterie sechs Finalisten mit ihren scharfen Krenprojekten live vor einer vierköpfigen Jury um den begehrten Sieg. Das Rennen in der Kategorie „Produkte und Innovationen“ machte der Bad Radkersburger FH- Student David Krasser, Produktionstechnik-Student an der FH Joanneum mit seiner einzigartigen Erfindung, einer stylischen, automatischen Krenreibe. Rezepterockerin Angelika Edelsbrunner von Haberl & Finks Delikatessen aus Walkersdorf überzeugte die Fachjury mit ihrem „Knusperfleck & Steirerkren mit Paradeiser-Krenshot“. „Die Innovationen und Gerichte sind einfach krensgenial“, gratuliert Vizepräsidentin Maria Pein den Siegern und Nominierten. 31 Nominierte aus ganz Österreich haben im Vorfeld insgesamt 5.916 on- und offline-Stimmen für ihr besonderes Krenprojekt oder ihre außergewöhnliche Krenspeise erhalten.

Finalisten Kategorie „Produkte und Innovationen“
David Krasser aus Bad Radkersburg studiert an FH Joanneum: Automatische Krenreibe. Der 28-jährige David Krasser (0699/11064004) studiert Produktionstechnik an der FH Joanneum. „Der Steirische Kren gehört wie Salz und Pfeffer auf den Tisch. Deshalb haben mein Team und ich für unsere Projektarbeit eine automatische Krenreibe für den praktischen Gebrauch entworfen“, erklärt der Student. Hoffentlich findet sich durch die Bekanntmachung beim Kren-Award ein Interessent, der diese praktische Innovation produzieren wird. Krasser ist von seinem Entwurf begeistert: „Die scharfen Senföle bleiben im Inneren der Krenreibe und es gibt kein Tränenmeer beim Krenreiben – ganz einfach per Knopfdruck. Die Reibe ist sogar Geschirrspüler tauglich.“

Renate Wesselowitsch und Marianne Fuchs, „Gemüse Wesselowitsch“: Steirisches Kren- Chutney scharf. Renate Wesselowitsch aus Studenzen ist Krenbäuerin auf einem der fast 80 steirischen Krenbetriebe. „Der Krenanbau ist schweißtreibende Buckelarbeit. Alleine das Krenheben im Frühjahr: 30.000 Pflanzen auf einem Hektar händisch ausgraben, zurechtschneiden und wieder eingraben. Das muss man sich mal vorstellen. Wir haben 20 Hektar!“, betont Renate Wesselowitsch.