Die Stadtfeuerwehr Leibnitz wurde am Mittwochabend (22.7.) gegen 20.30 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Bahnhofstraße im Leibnitzer Stadtgebiet alarmiert.

Im Betrieb der „startup“-Fahrschule begann aus bisher unbekannter Ursache ein Belüftungsgerät stark zu rauchen. Noch anwesende Mitarbeiter bemerkten das rechtzeitig und schlugen umgehend Alarm. Danach verließen sie das Gebäude, um sich in Sicherheit zu bringen.

„Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte man bereits eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen, weshalb auch die Feuerwehr Kaindorf zur Unterstützung nachalarmiert wurde. Der Brand im ersten Obergeschoß wurde von zwei Seiten in Angriff genommen: Ein Atemschutztrupp drang mit einem C-Rohr über das Stiegenhaus in das betroffene Zimmer vor, ein zweiter begann den Löschangriff auf der Hinterseite des Gebäudes über die Drehleiter. Das Feuer hatte in der Zwischenzeit auf einen Kabelstrang übergegriffen, konnte aber rasch unter Kontrolle gebracht werden“, schildert Öffentlichkeitsreferent Michael Gratzer von der Stadtfeuerwehr Leibnitz den Einsatz.

Erheblicher Sachschaden entstanden

Das Lüftungsgerät schmolz beim Brand vollkommen, ebenso wurden die Kabel beschädigt. Die Räumlichkeiten des Objekts wurden druckbelüftet und mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Es entstand aufgrund der starken Rauch- und auch infolge der Rußentwicklung hoher Sachschaden im gesamten ersten Obergeschoß.