Leibnitz. Am Montag (30.9.) wurde seitens der Stadtfeuerwehr Leibnitz eine Feuerwehrübung im Kindermann Zentrum durchgeführt. Rund 16 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Die Übungsannahme lautete starke Rauchentwicklung und Feuer im Bereich des Schwimmbads. Zwei Personen waren eingeschlossen und mussten mit Atemschutz geborgen. 16 Florianis waren am Übungseinsatz beteiligt. Außerdem waren seitens der Mieter das Team vom Physikotherapeutischen Institut (PIL), von der Orthopädie Dr. Farkas sowie GF Ing. Stephan Kindermann mit an Bord.

„Sicherheit uns uns sehr wichtig, deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen eine Feuerwehrübung“, erklärt Anneliese Zöhrer vom PIL.

Für den Ernstfall gerüstet

Aus der Übung können die Einsatzkräfte wichtige Lehren für den Ernstfall ziehen. In diesem Fall ging es darum, einen Sammelplatz neu festzulegen und Rollstuhlpatienten bzw. schwer gehende Patienten zu evakuieren. Außerdem hat die Übung gezeigt, dass sich die Investitionen in die neue App rentiert haben. Diese macht nachvollziehbar, wie viele Personen bzw. Mitarbeiter sich zum Brandzeitpunkt im brennenden Objekt befinden. „So ist ein optimaler Schutz für Patient und Therapeut gewährleistet“, erklärt Zöhrer und möchte sich bei der Leibnitzer Feuerwehr für die gemeinsame Übung bedanken. „Wir hoffen natürlich, dass der Ernstfall nie eintreten wird, trotzdem ist es gut, dafür gerüstet zu sein.“

Die nächste Übung ist bereits in Planung, dann wird von einem Chlorgasunfall ausgegangen.