Bei Krainer werden Energieeffizienz und Nachhaltigkeit groß geschrieben. „Wir optimieren stetig!“, erzählt Franz Krainer.

Hinter der Produktion der Produkte – von Speck, Wurst, Würstel bis hin zum Schinken – steckt nicht nur sehr viel Know-how, sondern auch jede Menge an komplexer Technik, Anlagen und Maschinen. Das Einsparungspotenzial an Energie ist hier dementsprechend groß, und so hat die Familie Krainer das Ziel, so ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten. Daher wird die Energieeffizienz entlang der Wertschöpfungskette laufend optimiert und in neue Lösungen investiert.

Wichtige Schritte setzen

Ein wichtiger Schritt war die Umstellung von Neonröhren auf LEDLampen, womit bis zu 90% an Energie eingespart werden konnte. „Das ist eine leicht umsetzbare Investition, die sich für alle – auch im privaten Bereich lohnt“, so Franz Krainer. In den letzten Jahren wurde auch einiges in die verschiedensten Anlagen investiert. Die Hochdruck-Reinigungsanlage mit sechs Pumpen wurde durch eine Niederdruckanlage mit einer einzigen Pumpe ersetzt.

Mittels einer Kühlanlage, die sehr viel Abwärme produziert, werden die Klimaräume, in denen Speck und Rohwurst reifen, beheizt. Dadurch wird weniger Dampf erzeugt und ein Drittel des Gasverbrauches eingespart.

Papier statt Plastik

Bei der Überverpackung der Produkte setzt man seit einiger Zeit auf Papier statt Plastik. „Die Einsparung an Plastik ist enorm, dennoch – bei den Lebensmittelverpackungen ist Kunststoff noch unumgänglich. Ein erster Schritt war die Verwendung von immer dünneren Folien, der zweite ist die Verwendung von recyclebaren Monofolien. Zusätzlich stehen wir ständig mit den Produzenten in Kontakt, um über Neuigkeiten der Plastikvermeidung informiert zu sein.“

Aufgrund der Bestrebungen wurde das Unternehmen schon dreimal mit dem „klimaaktiv“-Preis ausgezeichnet. „Das motiviert natürlich auch, sich mit den Prozessen auseinanderzusetzen und zu prüfen, ob Einsparungen möglich sind.“

www.krainer.co.at

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