Die Marktgemeinde Gralla gilt als eine der zuzugsstärksten Gemeinden der Steiermark und ist im Altersdurchschnitt der Bewohner die „jüngste“ Gemeinde.

Besonderes Augenmerk bei der Infrastruktur (Kindergärten, Volksschule, Abwasserbeseitigung, Wasser-, Kanal- und Straßenbau) legt Gralla in Hinblick auf die künftige Bevölkerungsentwicklung. 

„Der Erhalt unserer Natur- und Grünräume sowie die gute Lebensqualität, den Wohlfühlcharakter und den Zusammenhalt zu bewahren, wenn möglich sogar weiter zu steigern, hat stets eines der obersten Gebote zu sein“, so Bgm. Hubert Isker.

Daher hat der Gemeinderat einstimmig diese Grundsätze beschlossen:

• Massive Abflachung der Bevölkerungszuwachskurve 
• Sorgfältigster Umgang mit Grund und Boden (Bodenversiegelung!) 
• Maximale Bebauungsdichte von 0,4 in Wohngebieten, dadurch verstärkter Erhalt von Grünräumen und eine „aufgelockerte“ Bebauung zur Förderung des Wohlfühlcharakters
• Höchstens zwei oberirdische Geschosse bei neuen Wohnbauten und Mindestbauplatzgröße von 700 m2 zwecks Erhaltung der Lebensqualität und eines ansehnliches Ortsbildes
• Keine Ausweisung von Sondernutzungsflächen für Großphotovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Dafür bereits vorhandene Dachflächen auf großen Hallen nutzen! „Der Weitblick und das Gespür für die Menschen sind gefragter denn je. Bei Neuerungen muss der nächsten Generationen zuliebe der Leitsatz ‚Mit Maß und Ziel‘  wichtiger Begleiter sein!“, betont Bgm. Isker. 

„Durch die, mit der Zustimmung aller Gemeinderäte – also parteiübergreifend – gefassten Beschlüsse und Leitlinien, wurde ein weiterer Schritt in Richtung entwicklungsstarkes und lebenswertes Gralla getan“, so Bgm. Hubert Isker zu diesem spannenden Zukunftsthema.