Immer mehr Österreicher fahren auf E-Mobilität ab. Neue Generationen an E-Autos, E-Fahr- und Lastenräder rollen an den Start. Besser verfügbar wird auch moderne Ladetechnik. Der Strom dafür kommt nun immer öfter aus Photvoltaik-Anlagen. Die „grüne Wende“ ist aktuell voll im Gang.

Bei den Konsumenten steigt das Interesse an E-Mobilität und „grüner“ Energiegewinnung sowie Energieverwendung.

Die E-Mobilität ist topaktuell

Elektromobilität wird als Überbegriff für die Nutzung von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb definiert. Das können etwa Elektroautos oder Elektrofahrräder sein. Auch so genannte Hybridfahrzeuge werden häufig zum Bereich der Elektromobilität gezählt. Diese werden von mindestens einem Elektromotor und einem weiteren Antrieb bewegt. Die E-Mobilität ist das topaktuelle Thema unserer Zeit, denn die Elektromobilität ist längst vor allem bei den Automobilproduzenten und in unserem Alltag angekommen. Trotz des enormen Interesses an E-Mobilität, ist bei den Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen noch viel Luft nach oben. Obwohl der Anteil von E-Autos an Pkw-Neuzulassungen im Vorjahr zum ersten Mal über die 6 Prozent-Marke kam, gelten elektrisch Aufladbare noch immer ein wenig elitär. 

Gründe für mehr Elektromobilität

Der Einsatz von Elektrofahrzeugen sollte auch im Interesse unseres Staates massiv gesteigert werden. Wenn Österreich die notwendige Reduktion des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2030 nicht schafft, fallen Strafzahlungen von etwa zwei Milliarden Euro an. Um solche finanzielle Folgen noch abwenden zu können, wären nach Meinung von Experten jährlich rund 160.000 Autos mit Alternativ-Antrieb notwendig. Doch dafür bräuchte es einen Mix aus rein batterieelektrischen, Plug-in-Hybrid-elektrischen oder Brennstoffzellen-elektrischen Fahrzeugen. 

Im selben Boot mit der Republik Österreich sitzen beim aktuellen Thema aber auch die europäischen Hersteller von Kraftfahrzeugen. Von der EU verschärfte Flottenverbrauchsziele verpflichten die Automobilproduzenten dazu, sehr viel mehr Elektroautos zu verkaufen. Die Hersteller müssen in ihren Modellflotten nicht nur verbrauchsärmere Fahrzeuge, sondern auch einen entscheidenden Anteil von Fahrzeugen mit Zero-Emission haben. Denn nur so lässt sich das herausfordernde Flotten-Ziel von einem Ausstoß von maximal 95 g CO2 pro Kilometer  erreichen. Andernfalls droht den Herstellern ebenfalls Milliarden Euro an Strafzahlungen an die EU.  E-Mobilität bedeutet kurz- und mittelfristig eine Lösung für eine wirkungsvolle und deutliche CO2-Reduktion auf Österreichs Straßen und in den EU-Mitgliedsländern.

Neue Klimaschutzmodellregion

Bereits seit Jahresbeginn 2021 arbeiten die beiden Nachbargemeinden Gabersdorf und Schwarzautal in einer gemeinsamen Klimaschutz-Modellregion zusammen. Das Projekt wird über das Förderprogramm „Klima- und Energie-Modellregionen“ abgewickelt und aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert. Damit will man in den beiden Kommunen innovative Klimaschutzprojekte forcieren und dank der Wirtschaftsbelebung nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

Aktuell stellen sich in ganz Österreich 102 Klima- und Energie-Modellregionen ambitionierten Maßnahmen auf regionaler Ebene, um langfristig von fossilen Energieträgern unabhängig zu werden. Insgesamt sind es bereits 898 Gemeinden, die tagtäglich beweisen, wie groß die Bereitschaft ist, Klimaschutz ernsthaft voranzutreiben, so nun auch verstärkt in den Kommunen Gabersdorf und Schwarzautal. 

Zurzeit wird in der Region gerade an innovativen, ambitionierten Klimaschutzmaßnahmen gearbeitet, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen. Im Rahmen des Projekts erfolgt ein breiter Diskurs. Es werden Ideen sowie Anregungen zur Energie- und Mobilitätswende gesucht. 

Aktuell ist man jedoch in der neuen Klimaschutzregion Gabersdorf & Schwarzautal auf der Suche nach einem Projektleiter. Bewerbungen können noch bis Ende April bei den Gemeindeämtern Gabersdorf und Schwarzautal eingebracht werden.

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