Bei der Jubiläums-Landesbrotprämierung, heuer bereits zum 25. Mal von der Landwirtschaftskammer Steiermark veranstaltet, hat eine 24-köpfige Fachjury die Brot-Landessiegerinnen gekürt.

Neun Landessiege vergab die Landwirtschaftskammer bei der Brotprämierung 2022. Insgesamt 70 Newcomerinnen und etablierte Brotbäuerinnen aus der Steiermark, Oberösterreich und dem Burgenland stellten sich mit5 155 handgemachten Broten mit Originalrezepten dem Urteil der Fachjury. 
Brotbacken ist eine besondere Passion. Mit nur wenigen Zutaten aus der Region – Mehl, Wasser, Salz sowie Natursauerteig – stellen die Bäuerinnen nach Original-Hausrezepten besonders geschmackvolle, langhaltende und vor allem bekömmliche Brote her“, freut sich Landesbäuerin Viktoria Brandner. Eine 24-köpfige speziell ausgebildete Fachjury, darunter zahlreiche Brotsommeliers, testeten die Brote nach 80 Kriterien. 

Trend zum Selberbacken hält weiter an

Der Trend zum Selberbacken steigt seit Jahrzehnten und war noch nie so groß wie heute. Ein Hype, der durch die Corona- Pandemie und durch die industriell gefertigten Brote in Backboxen und Aufback-Stuben befeuert wird und alle Altersgruppen, vor allem auch die Jugend, begeistert. „Unsere handgefertigten Brote sind durch die wenigen natürlichen Zutaten, durch die Sauerteigführung und die erforderliche Zeit sehr gut verträglich und lange haltbar. Das unterscheidet handgemachtes Brot von schnell, aufgebackenen und mit anonymen internationalen Zutaten hergestellten Brote“, betont Verkostungschefin Eva Lipp. 

Individuelle Hausrezepte

Mehlmischungen, Backzubereitungen oder künstliche Zusatzstoffe, die zu einem weltweiten Einheitsgeschmack sowie neutralen Broten führen, lehnt Brotexpertin Eva Lipp kategorisch ab und betont: „Unsere Brotbäuerinnen leben Natürlichkeit, Regionalität und individuellen Geschmack sowie Vielfalt.

„Die Landesprämierung Brot leistet einen entscheidenden Beitrag, um die Brotvielfalt in der Steiermark zu erhalten und zu erweitern“, betont Landesbäuerin Viktoria Brandner. Verkostungschefin Eva Lipp lehnt Mehlmischungen, Backzubereitungen oder künstliche Zusatzstoffe, die zu einem charakterlosen Einheitsgeschmack führen, kategorisch ab.

Die neun Landessieger

Maria und Franz Nigitz (Bauernbrot Klassisch und Holzofen), Takern II 47, 8321 St. Margarethen/Raab, Bild 1

Andrea Wurzer (Vollkornbrot), Gschmaier 79, Groß Steinbach, Bild 2

Renate Hierzer (Dinkelbrot), Mittergoggitsch 50, Nestelbach/Graz

Susanne Weber (Innovative Brote), Lestein 73, St. Stefan ob Stainz

Doris Huber (Gesunde Schuljause), D. Tschantschendorf 17, St. Michael/Burgenland, Bild 3

Fachschule St. Martin (Kreative Brote), Hartberg St. Martin, Hartberg

Katharina Schmitt (Nachwuchsbäckerin), Kelzen 14, Groß St. Florian

Christine Hofer (Ölsaaten), Lange Zeile 37, Ritzing 7, Burgenland 

Erkennbare Qualität an der Prämierungs-Schleife

Die Landessiegerbrote sowie die ausgezeichneten Brote sind für die Konsumenten eindeutig erkennbar: Die Brot-Bäuerinnen umwickeln sie mit der Prämierungsschleife „Brotprämierung 2021 der Landwirtschaftskammer Steiermark“. Solche Brote garantieren höchste Qualität. Erhältlich sind Prämierungsbrote ab Hof, auf Bauernmärkten und in Hofläden. Im Internet stmk.lko.at sind alle Siegerbrote abrufbar. 
Neben dem Landessieg mit Siegerurkunden und spezieller Brotkennzeichnung werden die besten Brote ferner mit der „Ähre in Gold“ ausgezeichnet. 100 Punkte sind für diese Auszeichnung Voraussetzung.