Nach 38 Jahren im Dienste von Raiffeisen sagte Helmut Schwimmer nun in der Raiffeisenbank St. Veit in der Südsteiermark zum Abschied leise „servus“. An seinem letzten Arbeitstag kamen noch viele Wegbegleiter und Kunden vorbei, um dem künftigen Pensionisten für die gemeinsame Zeit zu danken alles Gute zu wünschen.

Unter den sehr zahlreichen Besuchern waren an diesem besonderen Tag u.a. auch Pfarrer Robert Strohmaier, Bgm. Reinhold Höflicher (2.v.l.) und weitere Mitglieder der Strasser Faschingsgilde wie Hans Rauscher oder Alois List. Von der Raiffeisenbank Straß-Spielfeld war natürlich auch Dir. Mag. (FH) Anton Klapsch (im Bild r.) gekommen, um Schwimmer (2.v.r.) zu danken und ihm am letzten Arbeitstag für die Pension alles Gute zu wünschen.

38 Jahre unterm Giebelkreuz

„Ich habe am 1. März 1982 in der Bankstelle Spielfeld für die Raiffeisenbank Straß-Spielfeld zu arbeiten begonnen“, erinnert sich Schwimmer an den Beginn seiner erfolgreichen Bankerkarriere. Von 1985 bis 2002 war er dann als Bankstellenleiter in Spielfeld beschäftigt und sehr beliebt bei den Kunden. Bis zum Jahr 2017 wirkte Schwimmer dann in der Bankstelle an der Murbrücke als Privatkundenbetreuer.

Die letzten drei Jahre widmete sich der Südsteirer in den Bankstellen Straß und St. Veit dem Controlling und Mahnwesen. Zuletzt war Schwimmer im Schalterdienst, wo sich für ihn der berufliche Kreis bei Raiffeisen auch geschlossen hat.

Bewegte Zeiten

„In Zukunft habe ich nun endlich noch mehr Zeit für meine Tätigkeit als Präsident der Strasser Faschingsgilde, für meine Familie und Freunde. Da werde ich mich künftig noch mehr einbringen. Mir wird es ganz bestimmt auch in der Pension nicht langweilig werden“, erzählt uns Schwimmer, der sich in seiner Freizeit schon bisher auch mit der Wandergruppe „Fit im Schritt“ fit gehalten hat.

Herausfordernde Zukunft

„Es hat natürlich eine enorme Umstrukturierung im Bankenbereich gegeben. Früher zählte der persönliche Kontakt zwischen Bankmitarbeiter und den Kunden viel mehr. Home Office, Digitalisierung und weniger Schalterbetrieb dafür mehr Serviceleistungen im Bankfoyer sind eine allgemeine Entwicklung, die alle Banken betreffen. Das wird sicherlich eine Herausforderung für die Zukunft. Es verlagert sich vieles auf die herausfordernden individuellen Beratungstermine mit den Kunden“, fällt Schwimmer auf Anhieb ein, wenn er die beinahe vier Jahrzehnte im Bankwesen Revue passieren lässt.

Auch LEIBNITZ AKTUELL wünscht Helmut Schwimmer einen bewegten Unruhestand und noch mehr Zeit für seine Familie und Enkel in Tirol sowie seine Hobbies.