Seit Juli wird in Gabersdorf an der Umlegung der Trasse der L 208 gearbeitet. Ab Freitag, dem 19. November 2021 wird dann der Verkehr über die neue Spange rollen. 

Die steirische Landesregierung hat am 11. November 2021 die mit der Umlegung der L 208 verbundene Änderung im Landesstraßennetz beschlossen. „Die neue Trasse der L 208, der Perbersdorfer Straße, verläuft von der Überführung über die A9 in Richtung Kreisverkehr B 67, Grazer Straße/L 612, Vogauer Straße und ist knapp 370 Meter lang. In Summe wurden knapp 900.000 Euro verbaut. Die Gemeinde Gabersdorf beteiligt sich mit 120.000 Euro“, erläutert Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

Beidseitige Begleitwege

„An der neuen Trasse wurden beidseitig Begleitwege errichtet, wobei auf der Nordseite ein Grünstreifen mit einer Baumallee entstehen wird. Die bestehende L 625, die Gabersdorfer Straße, wurde mit einem T-Knoten in die neue L 208 eingebunden“, ergänzt Projektleiter Ernst Mayer von der A16, Verkehr und Landeshochbau.

Aufgrund der jüngsten Sitzung der Landesregierung beschlossenen Änderungen im Landesstraßennetz kommt es nunmehr zur Verlegung der alten L 208 (Perbersdorfer Straße) zwischen km 18,112 und km 18,603), auf die neue Verkehrsspange von km 18,112 bis End-km 18,494. Der durch den Neubau nicht mehr benötigte Straßenabschnitt der „alten“ L 208 wurde rückgebaut und wird rekultiviert.
Der bestehende Abschnitt der L 625, Gabersdorfer Straße wird weiter für den öffentlichen Verkehr benötigt und von Gemeinde Gabersdorf als Gemeindestraße übernommen. Schließlich wird die L 208 von km 18,603 bis km 18,866 bis zum Kreisverkehr in Landscha an der Mur (End-km 8,687) künftig als L 625 geführt.