Die steirischen Naturparke sind für den Schutz unserer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften besonders wichtig. Auf Initiative von Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner werden heuer rund 780.000 Euro an steirischen Naturparke und deren Dachorganisationen ausbezahlt. Davon fließen 115.249,07 Euro an den Naturpark Südsteiermark.

„Die Naturparke sperren Menschen nicht aus, sondern integrieren sie in einen gesunden Kreislauf nach dem Muster der Natur. So werden aktive und wirksame Beiträge zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz geleistet. Gleichzeitig wird ein wichtiger Rückzugsort für die Steirerinnen und Steirer geschaffen“, erklärt LR Lackner. Damit der Naturschutz vor Ort auch in Zukunft gut abgesichert ist, hat sie gemeinsam mit allen Beteiligten das Fördermodell neu aufgestellt. „Mit den neuen Richtlinien ist garantiert, dass die Arbeit der steirischen Naturparke ausgebaut und intensiviert werden kann.“ 

Reihe von Begleitmaßnahmen

Neben den Förderungen für die steirischen Naturparke, die nach der gesamten Umstellung ab 2023 (aktuell sind noch zwei Naturparke im „alten Fördermodell“) von jährlich rund 490.000 Euro auf etwa 800.000 Euro erhöht werden, wurde eine Reihe von Begleitmaßnahmen entwickelt, die die Qualität der Projekte vor Ort weiter erhöhen wird. Von einem professionellen Schulungs- und Fortbildungsangebot durch die Naturschutzakademie Steiermark bis hin zur Etablierung eines Qualitätsentwicklungs- und -Sicherungssystems wurden viele wichtige Schritte umgesetzt. 

Mit den Menschen und für die Menschen

Getragen werden die heimischen Naturparke von einem Partner-Netzwerk aus 34 Naturpark-Gemeinden mit rund 94.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, landwirtschaftlichen Betrieben, Naturpark-Hotels und Naturpark-Produzentinnen und -Produzenten. Sie übernehmen die aktive Brückenfunktion zur Bevölkerung. Auf breiter Ebene, aber auch speziell für Naturpark-Schulen und -Kindergärten steigern innovative Naturvermittlungsprogramme die Wertschätzung und emotionale Bindung der Menschen zu ihrem Naturraum. Mit den beschlossenen Förderungen können Netzwerke und Kooperationen nicht nur erhalten, sondern sogar noch weiter ausgebaut und intensiviert werden.