Die offizielle Verkehrsfreigabe der neuen Abbiegespur an der Kreuzung L602/Fiedlerstraße hat man in Tillmitsch gleich mit einer kleinen Feier und der Segnung des neu errichteten Marterls verbunden.

Die neu geschaffene Abbiegespur bringt mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung L602/Fiedlerstraße.

Bgm. Walter Novak freute sich, bei der Feier zahlreiche Ehrengäste, Vizebgm. Ewald Schenk, Vertreter der bauausführenden Unternehmen und Anrainer sowie ein die Eröffnungsfeier musikalisch umrahmendes Ensemble des Musikvereins Tillmitsch begrüßen zu dürfen.

MMusikanten des MV Tillmitsch umrahmten die Feier zur offiziellen Übergabe des Kreuzungsumbaus L602/Fiedlerstraße.

„Nach langer Planungsphase ist dieses Stück Verkehrssicherheit endlich fertig. Von den Errichtungskosten von 250.000,- Euro entfallen 145.000,- Euro auf die Gemeinde Tillmitsch und 85.000,- Euro auf eine Bedarfszuweisung des Landes Steiermark“, betont der Tillmitscher Bürgermeister. Bgm. Novak lobte außerdem die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten während der sechswöchigen Bauzeit des Kreuzungsumbaus, der nur ein erster Schritt von weiteren noch folgenden Projekten der Gemeinde Tillmitsch sei. So werde laut Bgm. Novak nächstes Jahr ein Kreisverkehr an der Kreuzung Gemeindestraße/Heidenstraße errichtet sowie auf der Rückseite von Mercedes Temmer ein acht Hektar großes Gewerbegebiet mit drei Abbiegespuren erschlossen.

Wortmeldungen der Ehrengäste

„Mehr Verkehrssicherheit auf der L602 ist für Tillimtsch, die Anrainer und Pendler wichtig! Mit weiteren noch folgenden Projekten wird es dann noch mehr Verkehrssicherheit auf dieser Straße geben“, freute und bedankte sich LAbg. Bernadette Kerschler, die die Grüße von Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Anton Lang überbrachte.

„Gratulation zur Investition in die gerade für Gemeinden so bedeutende Infrastruktur, die wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist. Danke für die hier geschaffene regionale Wertschöpfung und ein sicheres Nachhausekommen“, ergänzt NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel.

Der Baubericht

„Was lange währt wird endlich gut“, meinte in seinem Baubericht Johann Hierzer von Pichler Bau, der selbst Anrainer in der Fiedlerstraße ist, und spielte damit auf die, auch ihm oft während des sechswöchigen Baus gestellte Frage nach der Fertigstellung des Projekts an. Die vermeintlich lange Bauzeit begründete Hierzer damit, dass man auf dem Baufeld nur mit Kleingeräten arbeiten habe können. „Man darf nicht vergessen, dass hier 400 Laufmeter Rohre eingegraben wurden, es einen Aushub von rund 1.000 Kubikmetern gegeben hat, der dann wieder mit Schotter aufgefüllt werden musste und mit 1.000 Tonnen Asphalt befestigt wurde“, so Hierzer, für den während der Bauarbeiten der vorbeifahrende Verkehr eine Herausforderung war, ebenso wie das Wetter. „Regen an den Wochenenden hat den Schotteraushub zugesetzt und wir mussten erst abwarten, bis das Schotterbett wieder trockener war“, führte Hierzer ebenfalls als Grund für die vermeintlich lange Bauzeit ins Treffen. Hierzer wünschte sich, dass dank des Kreuzungsumbaus hier in Zukunft keine schweren Unfälle mehr passieren mögen.

Neues Marterl mit alter Rosenkranzmadonna

Segnung des neuen, modernen Marterls durch Stadtpfarrer Anton Neger.
Bgm. Walter Novak mit Stadtpfarrer Anton Neger vor dem neuen Marterl an der L602 und Fiedlerstraße.
Die aus Zirbenholz von Otto Madlencnik geschnitzte Rosenkranzmadonna hat bereits 2010 Anrainerin Christiane Tinkler in Auftrag gegeben und finanziert.

Dank der Beteiligung mehrerer Betriebe konnte im Rahmen des Projektes Kreuzungsumbau L602/Fiedlerstraße eine neue, moderne Variante eines Marterls entstehen, das Stadtpfarrer Anton Neger segnete. Für das aus Beton errichtete neue Marterl wurde das bisherige Kreuz des alten Marterls und die im Jahr 2010 im Auftrag von Christiane Tinkler vom Künstler Otto Madlencnik aus Inzenhof aus Zirbenholz geschnitzte und nun restaurierte Rosenkranzmadonna verwendet.