Die Steiermark besitzt keine besonderen Bodenschätze, dafür aber viele helle Köpfe und jede Menge Talent. Zu Beginn des Jahres hat die Steirische Volkspartei deshalb das Motto „Unsere Steiermark – das Land der Talente“ ausgerufen. Im Zuge einer Tour werden steirische Betriebe besucht und ausgezeichnet. Am 15. Oktober war Leibnitz an der Reihe!
Im Oktober startete die „Land der Talente“-Tour durch zwölf steirische Bezirke. Ziel ist es, talentierte SteirerInnen vor den Vorhang zu holen und ihre großartige Arbeit zu würdigen. Im Bezirk Leibnitz wurden im Zuge der Tour am Dienstag (15.10.) gleich fünf Betriebe besucht. Bürgermeister von Lang und Neo-Nationalratsabgeordneter Joachim Schnabel führte die Tour durch den Bezirk als Bezirksparteiobmann an. „Ich bin ja selbst ein Kind der Lehre“, so Schnabel.

Lehre wieder attraktiv machen

Gestartet wurde am Vormittag bei der Firma TIBA Austria in Lebring, danach folgten das Möbelhaus Breitenthaler in Gralla und das Web Office IT Service aus Leibnitz. Im Anschluss ging es um 13 Uhr zum Hotel Restaurant Nauschnegg „Alte Post“ nach Leibnitz, wo die Tour-Teilnehmer Bgm. Joachim Schnabel, NRAbg. Daniela List und der Leibnitzer Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Ing. Gerald Holler, gemeinsam mit der Presse eine kleine Mittagspause einlegten und die Gelegenheit gleich nutzten, um Stefan und Bernd Nauschnegg ihre „Land der Talente“-Auszeichnung zu überreichen.
„Wir wollen junge Leute vor die Kamera holen und sie motivieren, eine Fachausbildung zu absolvieren. Denn es werden immer mehr Fahrkräfte benötigt“, erklärte Bgm. Schnabel über die Initiative, die das Gesellschaftsbild zur Lehre wieder in positives Licht rücken soll. „Wir müssen uns auch stark darum bemühen, wieder vermehrt Mädchen in naturwissenschaftliche und technische Ausbildungen zu holen. Es ist erwiesen, dass das soziale Umfeld in der Arbeit besser ist, wenn Männer und Frauen zusammenarbeiten“, ergänzte List. Die nun ausgezeichneten Betriebe wurden anhand mehrerer Kriterien – allen voran Qualität, Innovation und Tradition – ausgesucht, wobei „bewusst nicht die ganz großen Player“ gewählt wurden, wie Schnabel betonte.

„Ausgebildet in der Steiermark“ als Marke

Nach dem Stopp beim Restaurant „Alte Post“ bildete am Nachmittag ein Besuch bei der Firma Ferk Metallbau in St. Nikolai ob Drassling den Abschluss der Tour durch Leibnitz. Bis Mitte November noch wird der „Land der Talente“-Bus gemeinsam mit Abgeordneten und Funktionären der Steirischen Volkspartei in der gesamten Steiermark unterwegs sein. Aber auch danach sollen steirische Betriebe weiterhin Anerkennung erfahren. „Wir legen auch sonst unter dem Jahr regelmäßig Betriebsbesuche ein, um den Leuten Dank und Anerkennung für ihre Arbeit auszusprechen“, erklärte Schnabel. „Ausgebildet in der Steiermark“ soll zum Gütesiegel werden, so das selbsterklärte Ziel. „Wir müssen die Marke der Lehre stärken. Immerhin herrscht vielerorts ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften“, so der Bürgermeister und gelernte Tischlermeister, der seine Lehre 1991 bei Breitenthaler begonnen hat.