Bei einer Werksführung und samt Präsentation der Dekarbonisierungs-Roadmap der Lafarge Zementwerke GmbH konnte sich Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl über die umfassenden Maßnahmen zur CO2-Einsparung sowie über die Vorzüge des Baustoffs Beton überzeugen.

Wachstum & Klimaschutz schließen sich nicht aus

„Lafarge zeigt eindrucksvoll, dass sich wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz nicht ausschließen“, zeigte sich die Landesrätin von der Innovationskraft und vom starken Fokus des Unternehmens auf Forschung und Entwicklung beeindruckt. „Klimaneutralität ist bis 2040 möglich und wir unternehmen jede Anstrengung, um dieses Ziel zu erreichen“, betont DI Berthold Kren, CEO der Lafarge Zementwerke GmbH. 

Auf dem Erinnerungsfoto (v.l.) Lafarge-Produktionsleiter DI Dejan Milicev, CEO-Lafarge DI Berthold Kren, Petra Nistl (Lafarge), LR Eibinger-Miedl, Lafarge-Werksleiter DI Günter Kohlmayr, Lafarge-Vertriebs- und Marketingdirektor DI Gernot Tritthart.

Top Performance des Standorts Retznei

Das Lafarge Werk in Retznei gehört weltweit zu den führenden Werken mit den geringsten CO2-Emissionen pro Tonne Zement. Eine moderne Ofenanlage mit Kalzinator und Rauchgasentschwefelung garantiert höchste Energieeffizienz und Umweltschutz. „Besonders stolz sind wir auf unsere konstant hohe Ersatzbrennstoffrate, die bei 100 Prozent liegt. Dies ist auch in der LafargeHolcim-Gruppe ein absoluter Spitzenwert – das können halt nur die Steirer“, freut sich Werksleiter DI Günter Kohlmayr.

Auch mit dem RecyclingCenterRetznei und dem ThermoTeam – einem Joint Venture mit Saubermacher – verfolgt man bei Lafarge das Motto „recyceln statt deponieren“. Abbruchmaterialien werden hier als Sekundärrohstoff für die Zementindustrie aufbereitet, sodass nur ein kleiner Anteil von nicht verwertbarem Material deponiert werden muss.

Neue Produkte und Lösungen

„Ab 2021 wird unser Produktportfolio, das mit aktuell 493 Kilogramm CO2/t Zement einen absoluten Spitzenplatz einnimmt, um einen klinkerarmen Zement reicher sein. Wir sind Marktführer und nehmen die Herausforderung natürlich auch im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaneutralität an“, verspricht Werksleiter Kren.