Groß war das Interesse von Ehrengästen, Vertretern des öffentlichen Lebens und der Bevölkerung für den von Daniel Düsenflitz moderierten Neujahrsempfang von Bgm. Franz Labugger im Mehrzwecksaal der NMS Lebring-St. Margarethen.

Nach dem musikalisch von der Lehrer-Brass der Musikschule Lebring unter Regie von Rene Lackner begleiteten Sektempfang in der Aula standen vor allem langjährige Wirtinnen im Mittelpunkt einer Ehrung. 

Ehre, wem Ehre gebührt

„Wir sind gastronomisch gut aufgestellt und sehr gut mit Gasthäusern und Buschenschenken versorgt“, begründete Vizebgm. Kießner-Haiden, warum heuer langjährige Wirtinnen auf die Bühne geholt werden. Die Marktgemeinde ehrte in dankbarerer Anerkennung für die jahrzehntelange unermüdliche Arbeit in ihrem Betrieb zum Wohle der Gäste die Wirtinnen Gerda Gollner, Maria Kießner-Haiden, Barbara Langthaler, Johanna Matzer, Erna Neukirchner, Anna Schablas, Andrea Wiedner, Helga Scheucher und Anna Schablas sowie Buschenschenkerin Gertrude Wurzinger mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß.

Rückblick auf Finanzen und Projekte

Die finanzstärkste Gemeinde des Bezirkes Leibnitz konnte laut Bgm. Labugger die Einnahmen aus der Kommunalsteuer von 1.186.000 Mio. Euro im Jahr 2014 auf bereits 1.869.000 Mio. Euro im Vorjahr steigern. Aufgrund weiterer Betriebsansiedelungen werde man bald 2,5 Mio Euro an Kommunalsteuer einnehmen, so Labugger. Gleichzeitig konnte die Verschuldung der Marktgemeinde von 3,8 Mio. Euro (2014) auf 1,4 Mio. Euro (2019) verringert werden.

Im Vorjahr investiert die Marktgemeinde, so Vizebgm. Kießner-Haiden, vor allem in die Infrastruktur (Impulspark, Wasserleitung, Straßen, Kinderbetreuung) und die Blackout-Vorsorge. Für die Unterstützung des Landes bei den kommunalen Projekten dankte Bgm. Labugger Gemeindereferent Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Das präsentierte Druckwerk „Wachsen, wohnen, leben bei uns!“ dokumentiert die Zahlen und Fakten des Marktes und was Lebring-St. Margarethen ausmacht.

Ausblick auf 2020

Vizebgm. Dir. Johann Kießner-Haiden stellte den Kulturkalender 2020 mit zahlreichen Veranstaltungen und kulturellen Höhepunkten vor. Für die Organisatorin der Programmpunkte, Ursula Gruber, gab es vom Vizebürgermeister besonderer Dank und einen Blumenstrauß.

Für das Jahr 2020 hat Bürgermeister Franz Labugger wieder viel vor. So stehen im Sinne des Hochwasserschutzes (HQ 100) die rechtsseitige Murdammerhöhung von der Feuerwehrschule bis nach der Bachsdorferbrücke oder die Oberflächenentwässerung beim Greithweg samt Rückhaltebecken sowie zahlreiche Straßenbauprojekte auf der Gemeindeagenda.

Ein Projekt speziell für die Jugend wird eine Bikepark-Anlage beim Sportzentrum samt entsprechender Infrastruktur sein.

NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel lobte vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der im Vorjahr 2330 Einwohner zählenden Marktgemeinde und das von Bgm. Labugger angestrebte Ziel, so viele Arbeitsplätze wie Einwohner zu haben. 

Oliver Hohnhold von der  Autforce Automations GmbH und Harald Weinrauch von der Werbeagentur Studio Kreativ präsentierten als Beispiel für innovative Betriebe in Lebring-St. Margarethen ihre jeweiligen wirtschaftlichen Aufgabengebiete.

Ehrengäste und kulinarisches Finale

Der Einladung von Bgm. Labugger waren u.a. auch NRAbg. Bgm. Joachim Schnabel, LAbg. Bernadette Kerschler, Wildon-Bgm. Helmut Walch, Hengsberg-Vizebgm. Kerstin Oswald und Pfarrer und Ehrenringträger Peter Brauchart als Ehrengäste gefolgt.

In bewährter Art und Weise hat den Neujahrsempfang die Lehrer-Brass der Musikschule Lebring musikalisch umrahmt. Mit einem abendlichen Imbiss für Ehrengäste und Besucher klang der Neujahrsempfang kulinarisch aus.