Als Bürgerin oder Bürger konnte man sich Ende Juni für eines oder mehrere aktuelle Beispiele für direkte Demokratie eintragen lassen. Aus gutem Grund haben wir uns in diesem Heft dafür entschieden, dem Thema „Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ besonderen Stellenwert einzuräumen. Denn im Fokus des Klimavolksbegehrens steht die Aufnahme des Klimaschutzes in die Bundesverfassung.

Der Klimawandel hat in den letzten Monaten angesichts der weltweiten Corona-Pandemie unter einem latenten Aufmerksamkeitsschwund des öffentlichen Interesses gelitten. Dabei sollten das Klima und sein Schutz höchste Priorität haben, weil jeder auf diesem Planeten davon betroffen ist und die globalen Auswirkungen infolge von steigenden Treibhausgasemissionen offenkundiger denn je sind! Ein Klimaschutzgesetz muss Klimaschutzziele rechtlich verbindlich festlegen. Sonst geht in gar nicht so ferner Zukunft der Weltbevölkerung, durch den Anstieg des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre und der globalen Erderwärmung, nicht nur sprichwörtlich die Luft aus.

Dass es auch anders und besser im Sinne des Klimaschutzes geht, wollen wir unseren Leserinnen und Lesern in der Juli-Ausgabe mit einigen sehr guten regionalen Beispielen aus der Wirtschaft aufzeigen. Ganz nach dem Motto „Nicht nur das Richtige tun, sondern auch das Falsche unterlassen“ wollen wir Unternehmen vor den Vorhang holen, die Klimaschutzziele bereits nachdrücklich leben und ehrgeizig anstreben. Klimaschutzmaßnahmen bedürfen eines starken Anreizsystems und neuer, richtiger Schwerpunkte bei den Förderungen. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern schafft auch noch zukunftsträchtige Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und vor allem eine regionale Versorgung, die auch in Krisenzeiten gesichert ist!

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Viel Spaß beim Lesen,
Ihr CR Heribert Kindermann, MA