Am 23. Oktober ist mit RR Werner F. Uhl eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens unserer Region verstorben. Während seines erfüllten Lebensweges war Uhl in zahlreichen Lebensbereichen als überaus engagierte Persönlichkeit geschätzt.

Werner F. Uhl wurde im Jahr 1941 in St. Peter im Sulmtal in der Weststeiermark geboren. Nach Absolvierung der Lehrerbildungsanstalt war er zunächst in Oberhaag tätig. Danach wirkte Uhl lange Zeit hindurch als Pädagoge an der Knabenhauptschule Leibnitz und als Kunsterzieher am BG & BRG Leibnitz.

Pädagoge und engagierter Zeitgenosse

In den Jahren 1971 bis 1989 drückte er als Direktor der Hauptschule Wolfsberg im Schwarzautal seinen persönlichen Stempel auf. Dort hat Uhl nämlich als Direktor beim Neubau der damaligen Hauptschule Wolfsberg einen innovativen Schultyp realisiert, der sich an die offene Schulform eines schwedischen Modells anlehnt.

In seinem Element war Uhl vor allem auch als engagierter ÖVP-Gemeinderat, Kulturreferent und ÖVP-Vizebürgermeister der Stadt Leibnitz und zum Ende seiner pädagogischen Karriere als Bezirksschulinspektor gewesen. 

Die Liebe seines Lebens

Das Zeichnen und Malen beschäftigte den kreativen Geist Uhl sein ganzes Leben hindurch seit frühester Jugend. Zunächst galt sein künstlerisches Interesse vor allem der Aquarellmalerei. Später entdeckte er aber auch die Acryltechnik für sich. Dank seines umfangreichen künstlerischen Schaffens sowie der Herausgebe zahlreicher Kunstkalender und Kunstbände hinterlässt Werner F. Uhl ein großes, reiches bildnerisches Werkverzeichnis.

Soziale Ader

Seine soziale Ader bewies RR Werner F. Uhl auch beim Club 41 Leibnitz, wo er zwei Mal als Präsident und zuletzt als Pastpräsident tätig war.

Nach einer schweren Krankheit schloss der Leibnitzer nun am Freitag, dem 23. Oktober 2020 im Kreise seiner Familie für immer seine Augen. Der Verstorbene hinterlässt nicht nur die Malerei als große Liebe seines Lebens, sondern auch seine große Familie mit Ehefrau Herta, vier Töchtern, Schwiegersöhnen und Enkelkindern.