Die Aktionsgemeinschaft „Leibnitz lädt ein“ fühlt sich im 30. Jahr ihres Bestehens dem Namen Leibnitz verpflichtet.

Slawischer Ursprung

Bekanntlich geht der Ortsname des heutigen Leibnitz auf das slawische Lipnizza, was so viel wie Ort bei der Linde heißt, zurück. Dieser historischen Namensgebung entsprechend, wandelt nun auch die Gemeinschaft von aktuell 64 Mitgliedbetrieben der Innenstadtgemeinschaft auf den Spuren der Linde als Symbol für Zusammengehörigkeit.

Neue Zeichen am Wegrand

Aus diesem Grunde hat man drei überdimensionalen Taschenpylonen entlang von Einfahrtsstraßen nach Leibnitz ein neues Erscheinungsbild gegeben. Daneben wurde ferner das Gemeinschaftsprojekt Leibnitzer Herzlinde und neue Papiertragetaschen vom Vorstand der Aktionsgemeinschaft, vom Leibnitzer Bürgermeister und von Volkmar Pötsch am Wirtschaftsweg neben der Arnfelserstraße vorgestellt.

„Wir wollen im 30. Jahr des Bestehens ein positives Zeichen setzen. Die Linde steht für Begegnung in der Innenstadt. Ich bin stolz auf die in den letzten drei Jahren entwickelte Eigendynamik. Die Herzlinde ist ein Alleinstellungsmerkmal. Das gibt es nur einmal in ganz Österreich und nur bei uns in Leibnitz“, meint Leibnitz-lädt-ein-Obmann Fritz Pametler.

„Der Schriftzug Leibnitz, der nun Taschen und Tragetaschen ziert, ist eine Kombination aus den Handschriften von Vertretern von Mitgliedsbetrieben“, betonte Promotor Volkmar Pötsch.

Linde für den Klimaschutz

„Der Verlust von Grünraum im Zuge des starken Wachstums der Bezirkshauptstadt und dem Klimaschutz sowie die Folgen der höheren Temperaturen in der Innenstadt geschuldet ist als nachhaltiges Projekt die Leibnitzer Herzlinde“, ergänzte Stadtentwicklerin Astrid Holler, die sich bei der Umsetzung des Projekts engagierte.

Sämtlichen Mitgliedsbetrieben wird mit den beliebten „Leibnitz lädt ein“ Bummelzug, der planmäßig Samstag ab Juni wieder durch die Stadt fahren soll, werden in Töpfern gepflanzte Linden der Gärtnerei Brodschneider zu den Mitgliedsbetrieben gebracht. Auch damit will man daran erinnern, dass Leibnitz „Platz bei der Linde“ bedeutet. Die Aktion soll einen Beitrag zur Begrünung der Stadt liefern. 

Sichtbares Zeichen für „einkaufen im Herz von Leibnitz“ sollen von Säckelwart Barbara Draxler präsentierte neue, CO2 neutrale Papiertragetaschen sein, die in allen Mitgliedsbetrieben angeboten werden. 

„Trotz Abstand zusammenrücken und gemeinsam daran zu arbeiten, damit die Stadt einkaufsfreundlicher wird“, lobte Bgm. Helmut Leitenberger bei der Vorstellung der Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft „Leibnitz lädt ein!“. Gleichzeitig verwies er auf die Initiative, den Lebensraum Hauptplatz dank Pflanzung von Bäumen durch die Stadtgemeinde klimafreundlicher zu gestalten.