Voll und ganz hinter den Maßnahmen der Bundesregierung steht Prim. Dr. Bernhard Ritter vom Krankenhausverbund LKH Südsteiermark, wo man seit Wochen technische und personelle Ressourcen zur Bewältigung von Coronavirusfällen schafft.

Vorbereitungen rund um die Uhr

„Wir treffen seit Wochen alle Vorbereitungen und arbeiten rund um die Uhr, damit die Bevölkerung im Ernstfall medizinisch gut versorgt werden kann. Es werden nun an beiden Standorten in Wagna und Bad Radkersburg entsprechende technische und personelle Ressourcen geschaffen. Obwohl alles soweit wie möglich heruntergefahren wird, bleibt natürlich die Notfallversorgung gewährleistet“, erzählt uns der Mediziner am Telefon.

16 Stunden-Arbeitstage

Seit Jänner 2017 bilden die Standorte Wagna und Radkersburg den Krankenhausverbund LKH Südsteiermark. Prim. Dr. Bernhard Ritter, dem Leiter der Medizinischen Abteilung des LKH Südsteiermark, bescheren die intensiven Vorbereitungen auf den Ernstfall gerade 16 Stunden-Arbeitstage. „Wir sind seit Wochen in Alarmbereitschaft und haben einen Krisenstab eingerichtet. Wir sind Tag und Nacht an beiden Standorten des Verbundes damit beschäftigt, personelle und technische Ressourcen vorzubereiten, damit im Ernstfall die Bevölkerung gut versorgt werden kann“, erzählt uns Prim. Dr. Ritter am Telefon. 

Wichtige Vorsorge

„Unsere Ärzte und Spitalsmitarbeiter arbeiten in kleinen Dienstgruppen zusammen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern und damit uns bei einer Infektion von Mitarbeitern auch nicht zu viele wegen Quarantäne ausfallen“, so Dr. Ritter.

Appell an das Gewissen

„Je schärfer die Maßnahmen sind, desto besser kann eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden“, unterstreicht Dr. Ritter die Appelle, soziale Kontakte in der Öffentlichkeit zu minimieren. Der Primar appelliert aktuell vor allem an das Gewissen der gesamten Bevölkerung, wenn er nun eindringlich mahnt: „Die Jungen müssen die Älteren unbedingt schützen und Kontakte mit ihnen unterlassen! Junge Leute sollen, ebenso wie ältere Menschen unter sich bleiben. Jeder kann selbst viel dazu beitragen, wenn er jetzt zu Hause bleibt und soziale Kontakte minimiert. Das rettet schließlich Menschenleben!“, gibt Dr. Ritter emotional zu bedenken.