„Experten bestätigen die Abschaffung der kalten Progression als Meilenstein der Entlastung“, so NRAbg. Joachim Schnabel im aktuellen LEIBNITZ AKTUELL Politgeflüster.

Die kalte Progression ist endlich abgeschafft und damit bleibt ab dem Jahr 2023 der arbeitenden Bevölkerung dauerhaft mehr Netto vom Brutto.

Taten statt Worte 

„Jahrzehntelang wurde von den verschiedenen Parteien immer wieder den Wählerinnen und Wählern eines versprochen: die Abschaffung der kalten Progression. Wir haben dieses Versprechen nun im Nationalrat umgesetzt und in einem historischen Schritt dafür gesorgt, dass ab dem kommenden Jahr die kalte Progression in Österreich der Vergangenheit angehören wird“, so NAbg. Joachim Schnabel und ergänzt, „damit bleibt ab 2023 der arbeitenden Bevölkerung mehr Netto vom Brutto und das dauerhaft!“

Gerechtigkeit im Steuersystem

Als kalte Progression bezeichnet man die Erhöhung der Steuerlast, die auf die fehlende Inflationsanpassung des Steuersystems zurückzuführen ist. „Damit ist nun Schluss!“, zeigt sich NAbg. Schnabel erfreut und erklärt, „das gestaffelte Steuersystem wird nun jährlich mit der Inflation angepasst. Dieser Automatismus sorgt auch für mehr Gerechtigkeit im Steuersystem, da die Lohnerhöhungen nun bei den Menschen bleiben und nicht mehr von der kalten Progression geschmälert werden“.

Jährliche Anpassung 

Die neue Regelung sieht vor, dass zwei Drittel der Einnahmen aus der kalten Progression automatisch an die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zurückfließen. Mit dem letzten Drittel kann der Gesetzgeber jährlich neue Schwerpunkte der Entlastung setzen. „So werden im kommenden Jahr die Grenzbeträge der untersten beiden Tarifstufen stärker angehoben, dadurch werden niedrige und mittlere Einkommen noch stärker entlastet. So waren bisher Bürgerinnen und Bürger ab einer Einkommensgrenze von 11.000 Euro steuerpflichtig. Diese Grenze liegt im nächsten Jahr bei 11.693 Euro“, erklärt NRAbg. Joachim Schnabel.  

Breite Entlastung 

„Von dieser Abschaffung profitieren alle, die lohnsteuer- und einkommenssteuerpflichtig sind, also Arbeitnehmer, Unternehmer und Pensionisten. Allein in unserem Bezirk Leibnitz sind das rund 73.000 Menschen“, so NAbg. Schnabel und ergänzt, „ein Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Einkommen wird bis 2026 nach der neuen Regelung um rund 4.100 Euro entlastet werden und eine durchschnittliche Pensionistin wird dadurch bis 2026 rund 3.700 Euro mehr Pension übrighaben. 

Anpassung der Familienleistung an die Inflation 

„Daneben hat die ÖVP auch die jährliche Anpassung der Familienleistungen, wie die Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld im Nationalrat auf den Weg gebraucht. „Ab dem kommenden Jahr erhöhen sich mit der Inflation auch die Unterstützungen an unsere Familien. Mit der automatischen Anpassung der Familienleistungen schaffen wir auch hier Gerechtigkeit für unsere Familien und Kinder in unserem Land“, so abschließend Nationalrat und Bürgermeister von Lang, Joachim Schnabel.  

Mit diesen Entlastungen und Unterstützungsmaßnahmen wird mit den anderen Hilfspaketen der Bevölkerung geholfen und somit ein Kaufkraft-und Wohlstandsverlust, der durch die Inflationskrise entstehen würde, bekämpft.