LIEBOCH. Die neue Park&Ride-Anlage der GKB mit Zufahrtsstraßen und Kreisverkehr wurde im Rahmen eines großen Eröffnungsfestes der Öffentlichkeit übergeben. Land Steiermark, Gemeinde Lieboch und GKB investieren in die großzügige Erweiterung der Nahverkehrsdrehscheibe, in moderne Sicherungstechnik und in ergänzende (Bau-)Projekte insgesamt rund 16 Millionen Euro.

Rasche und barrierefreie Erreichbarkeit

Neben der Verlängerung des Personentunnels um 27 Meter in Richtung Industriegelände entstand eine neue Park&Ride- und Bike&Ride-Anlage mit 87 zusätzlichen PKW-Stellplätzen und 40 überdachten Fahrradabstellplätzen. Teil der Anlage ist außerdem ein neuer tim-Mobilitätsknoten mit einer Ladestation für vier 4 Elektroautos. Die moderne Anlage ist überdies schnell und barrierefrei erreichbar. Das gesamte Areal wird mit umweltfreundlicher LED-Technologie beleuchtet. Eine großzügige Sanitäranlage, ein Trinkbrunnen und ein Grünbereich mit Sitzbänken runden das Angebot ab. Zusätzlich zur Straßenerschließung der P&R-Anlage errichtete die Gemeinde einen neuen Kreisverkehr an der Einmündung der Liebocher Bahnhofsstraße in die Packer Straße, er wird zukünftig für einen besseren Verkehrsfluss sorgen.

Mehr Mobilität durch Ausbau der GKB

„Ausreichend Mobilitätsangebote zwischen dem ländlichen Raum und den steirischen Zentralräumen können die Abwanderung stoppen und tragen zur Entwicklung der Regionen bei. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der gesamten Steiermark, war und ist für mich von besonderer Wichtigkeit. Denn nur mit dynamischen und modernen Mobilitätskonzepten, können wir die verkehrstechnischen Herausforderungen der Zukunft bewältigen und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren“, betonte Verkehrslandesrat Anton Lang.
Die Wichtigkeit des öffentlichen Verkehrs für die Entwicklung der Region unterstrich Bgm. Stefan Helmreich.
„Der Ausbau von Bahninfrastruktur ist eine elementare Voraussetzung für mehr Mobilitätsangebote in der Region. Mehr Zugverbindungen und ein dichterer Taktverkehr sind nur durch den Ausbau und die Elektrifizierung der GKB möglich, wodurch zukünftig eine umweltfreundliche und leistungsfähige Verbindung der Weststeiermark mit dem Zentralraum Graz gegeben wäre“, ergänzte GKB-Generaldirektor Mag. Franz Weintögl.