Auf Initiative des südsteirischen SPÖ-Nationalratsabgeordneten Josef Muchitsch wird die Aktion 20.000 im kommenden Jahr fortgesetzt.


„Der Druck der SPÖ, ältere Arbeitslose nicht im Stich zu lassen, war erfolgreich und führte auf Initiative des GBH-Bundesvorsitzenden Abg. z. NR Josef Muchitsch zu einem ‚Comeback‘ der Aktion 20.000“, teilt Pressesprecher Thomas Trabi mit.

Während die Aktion unter Türkis-Blau zunächst abgedreht wurde, machte das Spiel der freien Kräfte im Parlament nun einen Neustart möglich: Für 2020 werden 50 Millionen Euro für ältere Langzeitarbeitslose eingesetzt, 6 Millionen Euro sind zusätzlich für die Steiermark reserviert.

Muchitsch: „Unser Ziel ist es, bis Ende 2020 insgesamt 5.000 ältere Arbeitslose zusätzlich in Beschäftigung zu bringen. Betroffene, die aus der ‚Aktion 20.000‘ herausgefallen sind, werden gesondert beraten. Damit haben wir unser Versprechen gehalten und können noch vor Weihnachten diese gute Nachricht überbringen. So geht Sozialpolitik!“

Aktion 20.000 NEU

Das Förderbudget 2020 wurde in der AMS-Verwaltungsratssitzung am 10. Dezember beschlossen. Dabei wurde auch die Verteilung auf die AMS-Landesorganisationen beschlossen. Somit kann die Aktion wieder gestartet werden. Fixiert wurde, dass drei Förderinstrumente zur Verfügung stehen: Erstens eine Eingliederungsbeihilfe, zweitens sozialökonomische Betriebe und drittens gemeinnützige Beschäftigungsprojekte.

Mit Ende November sind in der Steiermark 11.394 Personen über 50 Jahre alt und arbeitslos. 

Muchitsch wieder Vorsitzender im Sozialausschuss

Der südweststeirische Abgeordnete wurde am 11. Dezember einstimmig für die neue Legislaturperiode zum Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales gewählt. Eine hohe Auszeichnung und Wertschätzung aller Fraktionen für seine bisherige Arbeit und soziale Kompetenz sowie Vorsitzführung. Muchitsch: „Gerade in diesen politisch turbulenten Zeiten ein klarer Auftrag, auch in Zukunft mit allen Parteien gemeinsam Lösungen und Maßnahmen für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit zu finden. Das Fortsetzen der ‚Aktion 20.000‘ war ein erster gemeinsamer Verhandlungserfolg.“