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Nationalratswahl: Sie sind unsere Stimme in Wien

Parlamentsdirektion/Christian Hikade

Nationalratswahl: Sie sind unsere Stimme in Wien
Oktober 16
08:30 2019

Die Nationalratswahl ist geschlagen. Damit stehen nun ebenso die steirischen Nationalratsabgeordneten fest, die ihrer Region in Wien eine starke Stimme geben wollen. Zwei neue Gesichter aus der Süd- und Oststeiermark ziehen ins Parlament ein.

Am 29. September 2019 waren 965.659 SteirerInnen dazu aufgerufen, über den neuen Nationalrat mitzuentscheiden. 74,8 Prozent haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und damit eine Richtung für die künftige Regierung des Landes vorgegeben. Jetzt ist ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Zug. Er wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragt und führt nun mit den Parteien Sondierungsgespräche.

Das Ergebnis für den Bezirk Leibnitz. (Zum Vergrößern anklicken.)

Jetzt geht es um die Koalitionsfrage

Er hat die Qual der Wahl, immerhin gibt es mehrere Möglichkeiten für eine Koalition. Als wahrscheinlich gilt ein Bündnis mit den Grünen, die ein fulminantes Comeback gegeben haben. Ob die inhaltlichen Differenzen aber doch zu schwer wiegen, werden die Gespräche in den kommenden Wochen zeigen. Dass der künftige Bundeskanzler aber der alte sein wird, scheint so gut wie entschieden.

Knapp 73 Prozent der wahlberechtigten Leibnitzer gingen zur Wahl

Im Bezirk Leibnitz sind 72,9 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne geschritten. Mit starken 44,8 Prozent darf sich die ÖVP auch hier über den klaren Wahlsieg freuen. Dahinter, schon weit abgeschlagen, folgen FPÖ, SPÖ, Grüne und NEOS. Gleich zehn Abgeordnete stellt die steirische VP für den Nationalrat, vier davon kommen aus den Regionalwahlkreisen 6B und 6C. Während Reinhold Lopatka und Christoph Stark ihre Arbeit im Nationalrat fortführen, ziehen Schuldirektorin Agnes Totter aus der Oststeiermark und Bürgermeister Joachim Schnabel von Lang neu ins Parlament ein.

Josef Muchitsch (SPÖ) schaffte erneut den Einzug dank der vielen Vorzugsstimmen auf Landesebene. Auch Walter Rauch (FPÖ) darf in Wien weiterhin für seine Region arbeiten. Sollte die steirische ÖVP-Spitzenkandidatin Juliane Bogner-Strauß erneut einen Ministerposten erhalten, wird übrigens ein weiterer Platz im Nationalrat frei. Diesen bekäme Daniela List aus Lebring.

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