Die Region Südweststeiermark hat mit der „Regionalen Entwicklungsstrategie 2020+“ den Weg der Regionalentwicklung für die nächsten Jahre festgelegt. Dank der Formel 4 (Grundsätze) – 3 (Leitthemen) – 12 (Strategiefelder) soll die Südweststeiermark zukunftsfit gestaltet werden.

Trends und globale Herausforderungen machen selbst vor dem ländlichen Raum nicht halt. Um in Zukunft konkurrenzfähig, vielfältig, lebenswert und attraktiv zu bleiben, hat die Region Südweststeiermark eine neue regionale Entwicklungsstrategie entwickelt. 

Region Südweststeiermark

Die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg bilden seit 2009 die Region Südweststeiermark. Das erste Entwicklungsleitbild der Region war dann 2013/2014 definiert worden. Sechs Jahre später war es an der Zeit, dieses Leitbild zukunftsfit weiterzuentwickeln. Trotz Widrigkeiten des COVID-19 Jahres, beschloss die Region einen Beteiligungsprozess zu beginnen. In Klein- und Großgruppen sowie online per Fragebögen hat man über Trends und Herausforderungen, Zukunftschancen und Risiken für die Region diskutiert. Am Prozess beteiligten sich über 160 Personen. Das Ergebnis war die „Regionale Entwicklungsstrategie Südweststeiermark 2020+“. Die Basis dafür sind vier Grundsätze, an die sich die Region bei Projektentwicklungen hält. Aber auch drei Leitthemen, die bearbeitet werden, um die Region weiterzuentwickeln. Und nicht zuletzt bilden zwölf Strategiefelder, die bereits mit Zielen und Maßnahmen unterlegt wurden, das Fundament für die künftige Weiterentwicklung der Region Südweststeiermark.

Meinungen aus Region & Land

„Der Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur in Verbindung mit gesamtregional gedachten Verkehrsräumen und Kooperationen über die Gemeindegrenzen hinweg, schafft die Basis für eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Arbeitsstandortentwicklung. Unsere Entwicklungsstrategie wird ein Handlungsleitfaden sein auf dem Weg die Attraktivität unseres Lebens- und Arbeitsraumes weiter zu steigern und die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern“, meint dazu NR Bgm. Joachim Schnabel.

„Die Südweststeiermark versteht sich als attraktiver Wohn- und Lebensraum, eingebettet in eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft. Innovative Ausbildungsangebote und zukunftssichere Arbeitsplätze, zusammen mit attraktiven Kulturangeboten stellen dafür eine wichtige Basis dar. Die aktive Arbeit und Weiterentwicklung mit und für alle Generationen ist daher unser Auftrag“, ergänzt LAbg. Mag.a Bernadette Kerschler.

„Mit der Entwicklungsstrategie setzt die Südweststeiermark auf die richtigen Zukunftsthemen wie etwa Ortskernbelebung, bessere Verkehrsanbindungen oder den weiteren Breitbandausbau. Damit kann die Attraktivität der Region weiter gesteigert werden. Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass gerade Investitionen im digitalen Bereich maßgeblich für einen erfolgreichen sowie lebenswerten Standort sind. Dieser zukunftsweisende Mix der Maßnahmen in der Region schafft Perspektiven und Zuversicht für die Menschen vor Ort“, betont LRin MMag.a Barbara Eibinger-Miedl.

„Die Menschen brauchen einen Platz, an dem sie gut leben und arbeiten können. Die neue Entwicklungsstrategie trägt dazu bei, dass die Südweststeiermark für ihre Bewohnerinnen und Bewohner ein solcher Platz bleibt, weil sie sich all jenen Herausforderungen widmet, die das Zusammenleben und die verantwortungsvolle und nachhaltige Weiterentwicklung in der Region prägen“, weiß LRin Mag.a Ursula Lackner.

Der Weg in die Zukunft

Die Südweststeiermark wird kontinuierlich den steirischen Weg der interkommunalen Regionalentwicklung weitergehen. Die Region als sicheren und attraktiven Bezugspunkt für die Menschen und Unternehmen in einer globalisierten Welt nachhaltig zu stärken, ist das erklärte Ziel.