Trotz Corona-Krise hat die Neuroth-Gruppe mit der feierlichen Eröffnung eines neuen europaweiten Produktionsstandortes in Lebring-St. Margarethen einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gesetzt. 

Übersiedlung nach Lebring-St. Margarethen

Die rund 190 Mitarbeiter sind vom langjährigen Unternehmenssitz in Schwarzau in die Paula-Neuroth-Straße 1 nach Lebring-St. Margarethen übersiedelt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unser geplantes Standort-Projekt trotz der Corona-Krise erfolgreich umsetzen konnten. Unser neuer Standort bietet alle Möglichkeiten, um uns in Sachen Internationalisierung und Innovation nachhaltig weiterentwickeln zu können. Wir sind bereit für die Zukunft“, freut sich Neuroth- CEO Lukas Schinko, der das Traditionsunternehmen in vierter Generation leitet.

Zahlreiche Ehrengäste rund um Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl gratulierten Österreichs führender Hörakustiker am Freitag, dem 2. Oktober 2020 in Lebring-St. Margarethen dazu recht herzlich. So u.a. IV-Steiermark- Präsident Stefan Stolitzka, WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk oder Lebrings Bgm. Franz Labugger.

Unabhängiger vom Weltmarkt

„Ich bin immer sehr stolz, wenn ein steirisches Traditions- und Familienunternehmen wie Neuroth wächst und damit Arbeitsplätze in unserem Land schafft. Damit unsere Wirtschaft wieder in Schwung kommt, ist gerade jetzt eine Investition in den heimischen Standort aber wichtiger denn je. Medizintechnikunternehmen wie Neuroth stimmen mich zuversichtlich, dass wir in der Steiermark unabhängiger vom Weltmarkt werden und gestärkt aus dieser Krise kommen“, lobt LH Schützenhöfer. Auch viele weitere Ehrengästegratulierten: u.a. die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Gemeinsam wurde auch die neue Adresse eingeweiht: „“ – benannt nach der Unternehmensgründerin, die selbst schwerhörig war.

Europaweites Kompetenzzentrum für besseres Hören

Auf rund 3.700 Quadratmetern werden im neuen Supply Center der Neuroth-Gruppe individuelle Hörgeräte und Gehörschutz-Lösungen gefertigt. Es ist eines der größten Hörakustik-Labore Europas und eine weitere Aufwertung für den Wirtschaftsstandort Lang-Lebring. 

„Wir wollten nicht nur eine helle, moderne Arbeitsatmosphäre schaffen, sondern auch die wichtigsten Kompetenzen unter einem Dach bündeln – davon werden auch unsere Kunden profitieren“, betont Schinko. Neben der gruppenweiten Produktion, Werkstatt und Logistik sind daher in Lebring-St. Margarethen noch weitere Unternehmensbereiche angesiedelt. So etwa die Landesorganisation Österreich, die Medizintechnik-Sparte und der B2B-Gehörschutz-Bereich. Ein eigenes Fachinstitut soll im nächsten Jahr entstehen und auch die hauseigene Neuroth-Academy wird künftig ebenfalls hier angesiedelt sein. Das europaweite Headquarter der Neuroth-Gruppe bleibt weiterhin in Graz bestehen.

Investitionen von drei Millionen Euro

Bereits das bisherige Investitionsvolumen in die umfangreichen Umbauarbeiten des Gebäudes, das bis 2018 Hauptsitz der Fa. Isovoltaic war, betrug rund drei Millionen Euro. Weitere Investitionen werdennoch folgen. So u.a. in die Neugestaltung der „Erlebniswelt Wirtschaft“, im Zuge dessen die Türen für Besucher geöffnet werden sollen. 

Zusätzliche Arbeitsplätze für die Region

Mit dem Umzug nach Lebring bleiben wichtige Arbeitsplätze im Bezirk Leibnitz erhalten. Weitere sollen schon bald neu geschaffen werden: Denn am bisherigen Standort in Schwarzau entsteht eine Pflegeinrichtung für Senioren. Mit dem bekannten österreichischen Pflege- und Gesundheitsdienstleister SeneCura wurde schon ein Betreiber gefunden.

„Nachhaltigkeit war uns als Unternehmerfamilie schon immer wichtig. Wir haben uns sehr um eine langfristige Nachfolgelösung in Schwarzau bemüht, da wir dem Ort natürlich besonders verbunden sind “, ergänzt Gregor Schinko, Neuroth-Aufsichtsratsvorsitzender und Mitglied der Eigentümerfamilie.