Die Kommunen stehen erneut im Mittelpunkt der Hilfsmaßnahmen nach der Corona-Krise. Die Fördermilliarde für Städte und Gemeinden kann nun auch für die Sommerbetreuung von Kindern oder die Sanierung von Gemeindestraßen verwendet werden, zeigte sich Abg.z.NR. Joachim Schnabel erfreut.

Joachim Schnabel betont, dass drei Prozent der Gesamtsumme bzw. 30 Millionen nun für kommunale Sommerbetreuung für Kinder vorgesehen sind. Damit können die Gemeinden die geplanten Sommercamps und die Ferienbetreuung über den Sommer sicherstellen. Für die Familien bedeuten diese Angebote Entlastung nach den letzten schwierigen Wochen und für die Kinder Abwechslung. „Auch in meiner Heimatregion Hengist wird es Sommercamps geben. Damit können wir dem Anspruch als Familienfreundliche Region gerecht werden“.

Sanierungs- und Erweiterungsprojekte

Den anderen Fördergebieten sind keine Prozentsätze zugewiesen. Das Geld kann auch für die Sanierung von Gemeindestraßen oder die Errichtung und Sanierung von anerkannten Rettungsorganisationen, etwa Feuerwehrhäuser, aufgewendet werden. Besonders für die Sicherheit in Gemeinden ist dies wichtiges Signal. Die Freiwilligen Feuerwehren nehmen in den Regionen eine zentrale Rolle bei der Sicherheit, aber auch im Vereins- und Gemeindeleben ein. Die Sanierungs- bzw. Erweiterungsprojekte der Feuerwehrhäuser in den Regionen können jetzt umgesetzt werden.

Die Mittel werden im Wesentlichen nach der Größe der Gemeinden aufgeteilt. Für die Kommunen im Bezirk Leibnitz sind insgesamt rund 8,85 Mio. Euro vorgesehen. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten für die Projekte. „In meiner Heimatgemeinde Lang mit rund 1350 Einwohnern beläuft sich das auf rund 140.000 Euro. Damit können wichtige anstehende regionale Projekte umgesetzt werden, die den Lebens- und Wirtschaftsstandort verbessern“, so Joachim Schnabel.